Donnerstag, 9. November 2017

T h e m e n

                      Wir gehen mit der Zeit.
Ob man 20/30/50 oder über 70 ist -  ist  völlig  unwichtig. Ob man sich schick oder angepasst kleidet, ob man überall mitmacht - im Grunde ist alles unwichtig was nur äußerlich ist.
 - was das bloggen angeht brauchen wir keinen Berufsberater mehr. - 

        
Ist damit auch das Arbeitsamt bald passe?

Themen über die man sprechen und schreiben kann, gibt es Tausende und genug!
 Interessante Fragen und Antworten…unter den Links – Die „alten Berufe, wo sind sie – Handwerker – Restauratoren -  Maschinenschlosser – Dachdecker – Buchdrucker - Dekorateure –  Journalisten  - Lehrer – und noch sehr viel mehr, denn dies sind nur einige - brauchen wir die alle noch?
Oder ersetzen uns langsam aber sicher Maschinen, die für uns die Arbeit übernehmen.
                   Die Modebranche ist dabei im Vormarsch.Sie nimmt großen Raum in der Werbung ein.
Immer mehr Bloggerinnen stellen sich in den Großkonzernen und Modezeitschriften  als Model zur Verfügung um Mode sowie Werbung dafür an den Mann, bzw. an die Frau zu bringen.
Einige sind  sogar erfolgreich, sie verdienen damit ihren Lebensunterhalt.
http://www.zeit.de/2015/03/modeblogger-geld-fashion-week
schon im Januar 2015 schrieb in Zeit online Wlada Kolosowa einen Bericht darüber
 Auch hier ist über den Begriff: Berufsbezeichnung -  ja oder nein -  etwas zu lesen.  Auf Seiten hinzuweisen die dieses Thema näher behandelt ist völlig legitim und mittlerweile üblich, sogar die Tagesschau leitet uns zu weiteren Informationen weiter..
https://medien-mittweida.de/fashionblogger-beruf-hobby/
Da  diese Fragen eine ausführliche Diskussion  heute Morgen zwischen einem Bekannten und mir  auslöste -  mache ich es mir zum Thema.
                   Warum? Nun ja, vieles wissen wir ja mittlerweile aus den Medien. Social Media ist Trend, sogar Präsidenten nutzen es für ihre Sache. Missbrauch darin eingeschlossen.
                    Nochmals nun ja – viele Berufe sterben mittlerweile aus! Es gibt sie schlicht und einfach nicht mehr. Sie sind uninteressant geworden, man findet keine freie Stelle mehr, sie sind aus den Lehranstalten herausgenommen worden als hätte es sie nie gegeben.
Ich finde,  dies ist eine interessante Entwicklung, vor allem wenn man sieht und bemerkt, dass völlig andere Berufe - die es früher garnicht gab -  dafür an deren Stelle treten und für unsere Zukunft wichtig sind.
                    Ob man das nun mag, unterstützt oder für gut befindet, mag ja dahingestellt sein – aber Fakt ist, es gibt neue "Berufe", die heutzutage weder eine solide Grundausbildung noch Lehrzeit benötigen und man kann dennoch Geld und außerdem Interesse  für sich und  seinen Lebenshaus -  und Unterhalt damit einheimsen.
Welch eine Welt – traue ich mich dazu zu sagen, sie ist mir (noch fremd)  und ich betrachte sie mit etwas ungläubigen Augen.
Es ist nicht nur ein (vorrübergehender ) Trend sondern - mittlerweise berufstauglich geworden - zu bloggen  - egal, welch Thema man auswählt. Wichtig wird - überall dabei und präsent zu sein - egal ob auf Blogs - Facebook, Twitter, -  Instagramm und wie sie alle heißen.
Über Garten - Mode - Reisen - seinen Beruf und sein Hobby und über vieles mehr bloggt man.
  Im Laufe der Zeit  lernt man immer besser mit diesem Medium umzugehen und Spass macht es außerdem viele Gleichgesinnte dabei zu finden. Wir werden immer professioneller und perfekter darin.
Alles schreibt - selbst der Bauer bewirbt sein Land.
           In Deutschland gibt es – wie ich las -  mittlerweile über  5.000 Modeblogger/oder Reiseblogger die damit Geld verdienen. Das finde ich  an Zahlen - schon sehr beachtlich.
Bewundernswert ist es wie viele junge Leute  den Mut haben dazu einsteigen wo doch früher immer behauptet wurde, nur eine solide Berufsausbildung würde uns im Leben weiter bringen. Doch dies scheint nun längst überholt zu sein.
                 Ist das nun traurig zu nennen ? - nötig -  unabdingbar - wichtig?
Auf jeden Fall aber ist doch erfreulich, dass es bei der Berufswahl "Blogger"  keine                              Altersbegrenzung  mehr gibt.
ich  - stelle fest - ob wir es wollen - mögen oder nicht - :
Wie hat sich doch diese Welt verändert.
        Ich beobachte sie gerne weiter. Etwas abzulehnen, nur weil man etwas nicht kennt – wäre ja ausgesprochen borniert und dumm.
Ob man auf diesen Zug aufspringt ist die andere Frage, die ich mir allerdings selbst nicht stelle,,,,*
Wie denken andere Blogger darüber die nicht mit ihrem Blog Kohle machen, sondern nur unterhalten wollen?
Guten Morgen meine Lieben..
                                                                                                    © Angelface

Kommentare:

  1. Lach...liebe Angel, wenn Blogger jetzt ein Beruf ist, dann habe ich einen neuen auf Zeit.
    Du hast schon recht, viele Berufe sind ausgestorben, vor allen Dingen handwerkliche, so wie z.B.Schuster, die ganz alten Berufe.
    Ich denke mit den Medien sind wir nicht aufgewachsen und haben "nur" dazugelernt.Für die jungen Leute,unsere Kinder und Enkel, ist es selbstverständlich. Es gibt neue interessante Berufe und da müssen sie genauso wie wir 2-3 Jahre lernen und dann auch studieren.Eine Wissenschaft für sich.Bloggen kann man auch ohne eine Ausbildung zu haben, eben jeder! Ohne Medien und die Wissenschaft dazu geht nichts mehr.Da ist das Bloggen doch Piepifax, just for fan, und wer damit in der Mode oder mit Werbung Geld verdienen kann, na denn!
    Wir beide und noch einige sind ganz normale Blogger ohne damit Geld zu verdienen, also sind wir da ganz frei von jeglichem Zwang. Wenn ich etwas bestimmtes suche oder mir etwas gefällt, dann schaue und lese ich hier und da, ganz wahllos, das ist das schöne an der Komunikation.
    Ich kenne aber auch schon einige die ausgestiegen sind und pausieren um nicht abhängig zu sein, recht so!Noch bin ich nicht soweit, habe ja auch meine Homepage wenn ich weitermachen will.
    Das ist meine ganz private Meinung, ich bin gespannt ob andere sich dazu äußern, denn das Thema ist aktuell.
    Liebe Grüße in den Abend, Klärchen

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  2. NTER den Links liebes Klärchen steht geschrieben wie es geht!
    Dass bloggen ein berufsbild verkörpert, man es sich zum Beruf machen kann um davon zu leben ist wohl eine völlig neue Entwicklung mit der niemand gerechnet hätte,
    für uns ist und bleibt es Hobby - für andere ists wie ein freier Journalist in keinem Angestelltenverhältnis zu sein - das berührt mich schon wie sehr so etwas möglich und durchaus ernst zu nehmen ist.
    Man geht mit der Zeit wenn man es tut...denke ich..
    danke für deinen Kommentar...
    Gr.von Angel

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  3. für wen es funktioniert - bitteschön :-)
    ob nun über klamotten, kosmetik, autos oder reisen - wer es wirklich schafft sein leben mit postings darüber zu bestreiten und das auch ein paar jahre durchzuhalten - warum nicht.
    ich habe selbst erlebt wie ein ganzes land voller extrem gut ausgebildeter menschen sich quasi über nacht in eine traurige ansammlung von arbeitslosen und 1€-jobbern verwandelt hat - keinem haben die klassischen berufsausbildungen genützt - weil es die dazugehörige arbeit nicht mehr gab - die wurde nämlich plötzlich erst in osteuropa, dann in der türkei und nun in china gemacht......
    auch ich mit meiner umfassenden ausbildung und grossen berufserfahrung werde hier nicht mehr gebraucht. ich könnte höchsten einen "modeblog" aufmachen - aber das ist mir nix. denn ich mag an mode die stoffe/haptik, das handwerk und echte kleider an echten menschen - dieser buchstaben- und klick- und werbezirkus des kommerziellen internets ist nichts für mich. ich kann so schlecht rumschleimen ;-DDD
    mein blog ist eines meiner ventile für meine kreativität - eins das nix kostet im gegensatz zu zeichen- oder nähutensilien. falls mir mal einer für meinen blog kohle geben tät OHNE dass ich irgendwas verändern müsste an meiner art zu bloggen - nehm ich natürlich - bin ja nicht doof - hihi.
    das sind so meine gedanken zu deinem wie immer sehr zum denken anregendem post! merci cherie! xxxxxx

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    1. " mein blog ist eines meiner ventile für meine kreativität" schreibst du liebe beate, dem kann ich, auch - für mich - nur zustimmen, es unterstreichen.
      Dass man "nicht mehr gebraucht wird, obwohl man eine gute Ausbildung und Erfahrungen mitbringt, empfinde ich als fast tragisch, daran sieht man doch genau wie sehr sich unsere Welt verändert hat, zumal man nicht erkennen kann wohin sie sich weiter entwickelt.
      oh ja, lacht, wär nicht unbedingt das schlechteste wenn man auch noch Kohle für seine Gedanken bekäme......mal schauen ob sich in meinem gehirn durch Zufalll noch weitere bewegen und aufhalten:-)
      liebbbbbbbbbe Grüße angel

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  4. Guten Morgen, liebe Angel! Und ein fröhliches Lächeln schicke ich Dir :) Deine Rückschau bezüglich der Berufe macht mich ein wenig wehmütig, deshalb das Lächeln. War es nicht immer so, dass unsere Mütter und Verwandten über Dinge gesprochen haben, die es nicht mehr gibt und über die zu trauern lohnend sei? Und nun sind wir es, die mit Bedauern an Berufe denken, die es so nicht mehr gibt.

    Und Berufsblogging? Warum nicht? Es ist ein Teil der schreibenden Zunft und alleine deshalb würdig zu sein. Ja, ich glaube es macht mir mehr Gedanken, dass Menschen weniger schreiben (und lesen). Ich meine nicht die Flut der SMS, in der wir Deutsche sehr gut sein sollen. Ich meine auch nicht Tweets, die sind mir irgendwie zu kurz. Die Gedanken der Blogger, die ich immer wieder finde, sind auch irgendwie Briefe an ein - wenn auch häufig unbekanntes, Publikum. Es ist eine sehr schöne Sache.

    Ich habe auch mal mehr, mal weniger aktive Blogzeiten. Es war mir manchmal zu viel und dann war die Freude daran wieder da. Wichtig scheint mir die Freude am Bloggen und, dass daraus kein Zwang entstehen sollte. Wie das geschieht ist stets individuell.

    Viele liebe Grüße zu Dir und eine gute Blogzeit!
    Erika

    PS: Warst Du auf dem Markt der Weiber :) ??

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    1. Liebe ERika...der "Markt" besteht mir noch bevor und ich befürchte bei dieser wetterlage wird es sogar Schnee geben - es ist erst am Sonntag den kommenden 12.
      bin schon sehr gesopannt und ich hoffe, wir können fahren.
      Was du über die bloggenden gedanken sagst ist sehr interessant - aja...:-und lächelt, vielen Dank
      angelface

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  5. Liebe Angel,
    man hört und liest immer wieder davon, dass man als Reise-oder Fashionblogger Geld verdienen und das sogar als Beruf betreiben (und davon leben?) kann, aber ich denke, dass das in der Realität auf nur sehr wenige zutrifft. In den USA, wo die Bloggerei begann und wo durch ein Nichtvorhandensein sprachlicher Barrieren leicht eine Vielzahl von LeserInnen zu erreichen ist, gibt es schon eher ein paar nennenswerte Karrieren - auch von Foodbloggern - aber im kleinen, vielsprachigen Europa muss schon gehörig viel Glück und Einsatz und Zeit (und vielelicht, wie Beate oben schreibt, auch Rumschleimerei?) im Spiel sein, um auch nur annähernd etwas wie einen Beruf daraus machen zu können. Ich habe deine verlinkten Artikel nur teilweise lesen können - bei den oberen müsste ich mich anmelden / einloggen und das will ich nicht, den Artikel "Traumberuf Fashionblogger" habe ich gelesen (und der spiegelt eigentlich ganz gut wieder, was ich mir dazu auch denke). Übrigens: Die paar Kooperationen, die mir bisher angeboten wurden, waren nicht wirklich interessant für mich. Und sämtliche hochgelobten und angeblich erfolgreichen Blogs, die ich bisher besucht habe, haben mich gelangweilt. Ich will beim Lesen in keine Werbeveranstaltung hineingeraten, sondern ich will mit Menschen kommunizieren, lernen, echte Meinungen hören, kreativ angeregt werden ...
    Da bleibe ich doch lieber bei der netten, informativen, menschelnden Bloggerrunde, in der ich mich seit Jahren herumtreibe... ;-))
    Herzliche Rostrosengrüße und ein angenehmes Wochenende,
    Traude

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  6. Liebe Angel...,
    ich schließe mich Traude an.
    Ich habe Spaß am Schreiben und am Bloggen. Ich habe schon öfter angeboten bekommen die eine oder andere Werbung einzustellen, aber ich finde das passt nicht zu meinem Blog. Ich möchte meine Geschichten schreiben und freue mich sehr, dass sie meinen Lesern gefallen. Vielleicht mache ich mal mehr daraus, aber mein Blog selbst soll so bleiben wie er ist, ein Geschichtenblog und kein Werbeblog.
    Ja, die Welt hat sich verändert, aber tut sie das nicht ständig. Auch unsere Eltern haben in unserer Jugend schon einige Veränderungen in der Welt festgestellt. Das wird jeder Generation so gehen. Das ist Leben, denn Leben ist ständige Veränderung. Aber man macht sich schon so seine Gedanken über das eine oder andere...
    Liebe Abendgrüße
    Astrid

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  7. Liebe Angel, ich bin so froh dass ich mit meinem Blog kein Geld verdienen muss. Mich würde das wohl sehr unter Druck setzten und ich würde sicher wohl öfter an mir zweifeln und mich fragen ob die Menschheit das braucht. Da ist mir mein Beruf im Gesundheitswesen viel lieber. Bisher bin ich zum Glück noch nciht ersetzbar. Aber Du hast recht, es gibt viele Berufe nicht mehr, andere kommen dazu.
    Einen schönen Sonntag, liebe grüße Tina

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herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit die meinen Beiträgen gelten, denn mich interessiert auch die Meinung der anderen zum Thema das ich auswähle, lieben Gruß an Euch alle - Angelface -