Sonntag, 20. August 2017

Mode und ein b...Stadtbummel - das drumherum"



Mode und ein bisschen mehr  ** Stadtbummel **
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...     ich habs ja versprochen...
Gestern habe ich  vom Ausflug in die Stadt erzählt, heute erzähle ich vom Drumherum.
Was mich weitaus mehr beeindruckt hat als die unerwarteten Einkäufe,  sind die Eindrücke der Unterschiede die mir im Gedächtnis blieben und die wie „alte Bilder“ später beim wiedernachHause kommen“ als Kopfkino weiterlaufen.
       Alsfeld ist nun mal eine wunderschöne Stadt. Ich mag Städte durch die ein Flusslauf führt,  Kopfsteinpflaster auf den Straßen "vorsichhindämmern", schmucke  alte Hinterhöfe,  Fachwerkbauten, Giebel an den Fenstern,  schöne Haustüren, Gärten in der Stadt und die unterschiedlichen Menschen die die Stadt bevölkern.
Gerade wenn man – wie ich – in dörflichen Bezirken wohnt, kommen die Unterschiede doch sehr zu Bewusstsein.  Über Schlitz, und Fulda kann ich das auch sagen, auch dies sind entzückende abwechslungsreiche kleine Städtchen in denen man sich automatisch wohlfühlt.
Alles ist klein und beschaulich, - überschaulich und nicht überladen - man schlendert durch >Gassen und Sträßchen in denen die Menschen ihre Häuser schmücken, Buchsbäume vor Hauseingängen stehen und irgendwie etwas Geruhsames über allem liegt. Von Hetze und Eile ist wenig zu spüren. Es schien uns -  als läge die Sonne über der Stadt.
           Als wir aus der Boutique kamen, waren wir erst einmal erschöpft, es war angenehm warm geworden und wir entledigten uns erst einmal überflüssiger Strickjacken und Tüten in denen unsere Beute war, setzten uns  danach auf ein Stück Stadtmauer die in der Sonne lag,  legten die Füße hoch und das Gesicht in die Sonne.
Die freundliche Verkäuferin war unter anderem Gesprächsthema zwischen uns. Nicht nur, dass sie uns freundlich und aufmerksam bediente, sondern auch ihr entgegenkommendes – sehr freundlich zugewandtes Verhalten. Irgendwie hatten wir viel -  viel Zeit miteinander.
         Die Menschen und Einwohner, die uns mittlerweile bestens aus den dörflichen Bereichen bekannt sind, sind meist verhalten, zurückhaltend, ja fast ein wenig isoliert, mit Zugereisten haben sie manchmal Probleme und nehmen sie nicht gleich an. Es braucht eine kleine Weile bis man „warm wird“ .
Das ist in der Stadt doch ganz anders und das fiel uns beiden, meiner Freundin und mir sofort auf. Ohne davor Angst zu haben, dass man sich zu sehr „auf die Pelle rückt“, gibt es dort sofort Berührungspunkte, Kommunikationsbereitschaft und  eine Freundlichkeit die weder aufgesetzt noch gezwungen  - sondern eher herzlich auf uns wirkte.
Man trifft sich – unterhält sich interessiert – erzählt sich kleine Geschichten - und geht wieder auseinander. Über das Kopfsteinpflaster das so tödlich für die Füße und Sprunggelenke  ist stolperten wir eher schlurfend als elegant und lachten miteinander über das gegenseitige Dahin wackeln,  - das war nun nicht gerade eingeruhsames Gleiten. Fast musste man sich -  um gerade aufrecht zu gehen an der Hand festhalten. Kopf auf, Kopfüber stolperten wir durch die Straßen, es gibt einen Film den ich kenne, der Titel, kopfüber durch die Nacht“ erinnerte mich daran, dass wir uns  dabei ähnlich fühlten, wir  lachten.
Durch puren Zufall – entdeckten wir am Eingang einer Gasse, ganz versteckt – das Geräusch einer surrenden Nähmaschine. „ Mensch, die gekauften Hosen sind ja zu lang und müssten unbedingt noch gekürzt werden, ehe ich sie tragen kann, meinte ich laut.
Mein Blick fiel in einen kleinen Eingang, das Schild davor verkündete „ ANNAHME“ weiß der Geier wozu und was da angenommen wurde –  das freundlich lächelnde Gesicht einer Türkin – Rumänin, Griechin ? steckte den Kopf heraus.
„kommen s doch rein“, sagte sie und nippte an ihrer gefüllten Kaffeetasse.
„““Ah! – eine Näherin, „ sie kommen mir wie gerufen, rief ich erfreut und lächelte sie an. „ Nähen Sie auch gleich?“ war meine Frage. „selbstverständlich, wie lang haben Sie denn Zeit“, war die Antwort und ich staunte.
Lange Rede kurzer Sinn – wir schlenderten gemütlich und langsam 1 Straße hoch, setzten uns auf den Marktplatz für eine Tüte Eis mit Schlagsahne mit Blick in die Sonne und auf den wunderbaren Kirchturm und konnten meine Hosen nach 10 Minuten und kleines Geld wieder abholen.
Das wäre bei uns nicht möglich gewesen, daran sieht man wie diese kleinen Städtchen doch auf den Tourismus eingestellt sind. (bei uns muss man erst tagelang einen Termin machen, gibt ab, wartet und holt dann erst nach etlichen Tagen ab, wenn man Näharbeiten abgeben will)
Das nette Gespräch mit ihr,  während sie noch die letzten Stiche nähte,  dabei in  Windeseile und mit schnatternder Maschine -  seit wann sie – ohne Miete zu zahlen diesen kleinen Betrieb am Laufen hielt,  für wen sie alles arbeite, unter anderem für größere Hotels der Stadt,  umliegende Restaurants und die Laufkunden die so nett wären – unterhielt uns aufs köstlichste. Schneiderpuppen – gewandet in Spitze und Satin – ein zartrosa Abendkleid – daran, der elektrische Bügeltisch daneben damit die Nähte danach auch gut sitzen – ergaben eine gute  und freundliche Atmosphäre. Kunden kamen rein – holten ab, plauderten und gingen wieder und innerhalb einer guten Viertelstunde hatte ich das gesamte Lebensbild fremder Menschen auf dem Schirm.
Eine Ecke weiter…
Ein winziger Laden mit einer entzückenden Auslage voller afrikanischer Gebilde – Taschen, Schmuck, Tücher, kleine Skulpturen, Schlüsselanhänger und vieles was ich nicht so schnell identifizieren konnte  – alles aus Horn oder Knochen – die Ladentür klingelte, wir traten ein – und staunten. (wenn das Land in die Stadt kommt – besser kann ich es nicht beschreiben). Mit offenen Mündern bestaunten wir die In und Auslagen.
Da hingen und standen aber auch wunderschöne Dinge in  kleinen Regalen und an der Wand – auf winzigstem Raum. Federleichte Kunstgegenstände, bemaltes Geschirr, Ketten, Broschen, Ringe – eine wahre Fundgrube an Handarbeiten erblickte mein Auge und dahinter erhob sich von einem kleinen Arbeitstisch eine Gazelle.
1,80 groß und wunderschön. Rabenschwarze Haut , Hände  - grazil und elegant, so zart, dass man sie sofort streicheln und berühren möchte. Damit erschafft sie ihre kleinen Kunstwerke.
Ich mag ja schöne Menschen sehr, doch diese selbstverständliche und selbstbewusste Haltung einer stolzen Kenianerin ist unvergleichlich und bringt keine Deutsche auf die Waage. Ich musste sie immer wieder wie gebannt ansehen, blickte auf die Bilder die an der Wand hingen und entdeckte ihre gesamte Familie darin die noch in Kenia nach ganz alter Tradition lebt.
Die Großmutter der Familie ist über 100 Jahre alt, ein wunderschöner Mensch, ein alter Mensch, stolz und traditionsbewusst, man sah auf den Bildern, sie wurde geehrt und hielt die Familie zusammen. Eine kleine bescheidene  Hütte, das Vieh auf den Feldern, man ahnt dahinter die schwere Arbeit, das Leben dahinter - sieht aber auch gleichzeitig wie selbstbewusst und stolz sie alle sind.
Wenn sie lachte und sprach sah man blütenweiße ebenmäßige Zähne, das edle Kinn, die Wangenknochen – es war einfach eine Freude sie nur anzusehen, sie erzählte uns, zuerst war sie in Köln, doch die Stadt war ihr zu fremd, zu groß, ihre Pläne haben sie in diese Kleinstadt verschlagen, hier fühle sie sich wohl, die Menschen wären so freundlich, die Stadt so schön klein und überschaubar, sie könne hier gut leben und arbeiten und wolle bleiben.
Eine beeindruckende Frau, wunderschön – alterslos -  sie kann  ebenso 20/30 aber auch schon 40 sein, man sieht es einfach nicht, wenn ein freundliches Strahlen ihre Gesichtszüge überfließt strahlt man unwillkürlich mit. Ich mochte sie auf Anhieb sehr.
      Nach einem langen, sehr interessanten Gespräch verabschiedeten wir uns und stellten beide fest – jetzt erst einmal alles sacken lassen,  wir sind beide augensatt - ab nach Hause und die Eindrücke lange nachgenießen.
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  ©  Angelface



Samstag, 19. August 2017

Mode und mehr...@ Angelface

es gibt ja so viele Modebloggerseiten auf denen auch ich oft Gast bin - weil mir viele Sachen gefallen, die Kombinationen sind praktisch - hübsch und gefällig, Traude (z.B.)  - auch Tina und Bärbel zeigen uns was man alles daraus macht. Prada - Gucci und Co sind ja oftmals zumindest bei den aktuellen Modeschauen  nix zum einfach mal reinschlüpfen - nicht meine Kragenweite  - und sich wohlfühlen beim Tragen, nicht oft straßentauglich aber schön anzusehen, ein wenig verrückt vielleicht? Das sind sie aber woanders auch...vor allem die Taschen zu meist unerschwinglichen Preisen...

so gibt es auch ein klein wenig „M O D E * bei mir, Mode im weitesten Sinne.
Das Wetter ist schlecht, ausgesprochen schlecht für den Monat August – gerade Mal an die 9° zeigten das Außenthermometer und das Innenthermometer gab auch nicht besonders viel her.
!“ 12° - eine Zumutung für so eine Frierkatze wie mich. Das ist ja schon fast wie Auto freikratzen vom Gefühl her und da sind selbige bei mir zwiegespalten.
Einerseits möchte man sich ja abhärten und nicht als Jammerlappen der überempfindlichsten Sorte   – gelten, andererseits weigere ich mich im schönsten Sommermonat des Jahres zu bibbern.
Ehe ich nun dazu übergehe mich in lange Wallewallegewänder zu verkriechen, mit dicken Sportsocken herumzulaufen oder mir die Winterpullover aus dem Schrank zu fischen um sie mir um die Hüfte zu schwingen, beschließe ich meine  zuletzt getätigten Einkäufe in Bezug auf „schöner Sommer, tolle Tage im August“ – schrankfertig zu verstauen!
Vor  2 Tagen war ich in der Stadt, die so ein schönes Gesicht für mich hat, nur näher – müsste sie an mir dran sein! Alsfeld in Hessen – eine Bilderbuchstadt mit schönen Geschäften, kleinen Boutiquen, wunderbaren Geschäftshäusern (die hab ich aber nicht fotografiert);  die in  Fachwerkoptik daherkamen -  laufen konnte man allerdings meist nur in Turnschuhen oder Schlappen, denn die Straßen hoch und runter – und davon gab es deren viele – waren  überwiegend – nix für High Heels und Co.

Spaß hat es dennoch gemacht sich die Läden anzusehen, ein leckeres Eis auf dem Marktplatz zu futtern und dann zuzuschlagen beim Klamotten und Dekoeinkauf, denn was schien da - eine herrliche Sonne mit über 20°..
Meine Ausbeute liebe Leser sehen sie hier…
Sind die  EXEMPLARE die ich  erworben habe - nicht ausgesprochen hübsch – dennoch praktisch und von herausragender Qualität  - vor allem in den verstofflichten PREISEN? ( verstofflicht = natürlich wieder ein Wortspiel von mir)
Ich l i e b e ja LEINEN – immer schon - Leinen – ein Naturstoff der sich wunderbar an  und auf der Haut anfühlt. Es ist leicht, kühl und weich.
       Egal ob  nun - dünn und leicht knitterig in der Optik was ich  als ausgesprochen schön finde - aber auch -  dickeres  Leinen - das so schön kühl im Sommer der Figur eine gewisse Eleganz verleiht-.
 Prompt läuft man anders wenn man es am Körper trägt. Man wird stolzer – streckt sich – macht den Rücken gerade und fühlt sich ganz anders – geschmückt, elegant –  und doch sportlich gewandet. Eine tolle Kombination.
 Erstanden habe ich – a) ein entzückend leichtes Viscosekleid in beige – es ist lang bis zum Boden -  mit  einem Spitzeneinsatz  am Ausschnitt  und auch zusätzlich hinten -  der sich  mit unterschiedlicher Spitzenbordüre eingearbeitet in das Oberteil schmückt was sich an der Haut wie reine Seide  anfühlt)  - während der Rock darunter  -  lang und elegant  zart wie ein Hauch zu Boden fällt! –
 -  fließend – auf der Haut kaum spürbar so zart – der Hammer für ..sage und schreibe – nein – ich sag`s nicht – da würden alle die dies hier lesen – Wetten – umfallen und staunen!

Wann – und wozu ich das jemals anziehen und tragen soll – ist mir – jetzt noch ein Rätsel. Vielleicht an Weihnachten - oder Ostern- einer Sommergeburtstagseinladung oder nur zum reizen" - aber egal – ich sah es und wollte es – sofort und gleich! Da stand mein Name darauf. Das musste ich nehmen!
b) als 2. Errungenschaft – ich wollte schon den Laden verlassen – fiel mir doch – unglückseligerweise noch etwas ins Auge! Zögerte an der Tür, deren Klinke ich schon in der Hand hielt,  schnappte es mir vom Bügel und sagte : „das ist auch  meins „! -  es passte wie angegossen, saß wie eine zweite Haut.


Ein kleines Traumgebilde in zarter - blaugrauer Baumwollspitze - ! wer kann dazu nein sagen! _ ich – nicht…ein entzückender, sich nach unten zum Handgelenk verbreiteter Ärmel war der Hingucker. Dazu gehören unbedingt rot - gelackte Nägel.

Das ganze Kleid besteht aus gebrochener  durchwirkter Spitze und die Farbe – die Farbe ist einfach spitze!
Knieumspielend – einfach umwerfend.
Das zieh ich – hundert  Pro  - auch im Herbst über Leggings gleicher Farbe mit passenden Stiefeln an und wenn ich damit auf der Straße herum flaniere und mich nur für einen Kaffee in ein Bistro setzte! Alleine die Ärmel sind der Hammer! Dazu ist es weich wie Butter...
Number c) ein grün – schwarzer  langer HOSENROCK mit einer Beinweite die einen  zweimal  tief durchatmen lässt – fast ein Kleid!  Butterweiche Baumwolle -  mit Stretch um die Hüfte - Ich glaube diese Hosenröcke gab es in den 80ziger Jahren schon einmal  -  ich hatte damals einen Rock zum „wickeln“, den ich auf einem französischen Markt erstand, in den ich mich sofort  unsterblich  verliebte!
 (übrigens gibt es den heute noch in meinem Schrank )
Wenn ich mich in dieser neuen Kreation  drehe wirkt* s  fast wie ein Abendrock. Die Qualität ist toll und er sitzt wie angegossen an der Haut.


Als  Abschluss hängen zuzüglich  2 echte Sommerleinenhosen auf dem Bügel, eine in zart-hellgrün mit Taschen und Gummizug was ich als ausgesprochen praktisch empfinde und ....
eine zweite, die in Patschworkfarben - abgesetzt mit Taschen
( bisher noch kein Bild ) und  dunkleren Tönen  in braun rot  - tolle Kombinationen zulässt.
Also hab ich richtig zugeschlagen…und es nicht bereut!.
(Bilde) -  auf dem Bügel…und die Frage dazu : WANN ziehe ich das nun an?
 © Angelface – in Sachen -  Mode muss einfach - mal sein, auch wenn ich von aktueller Mode keine Ahnung habe, ich zieh halt an, was mir gefällt..
ich sage nur - der Gang in die Stadt hat sich gelohnt. 
Was mich am meisten freut - alles ist  nix Billigware -  sondern satte Qualität - ich hatte  Glück weil die meisten Sachen heruntergesetzt waren - ja - das sind sie - die Auswüchse des fehlenden Sommers - da freut sich der Kunde und  die Käufer.
Ich konnte dazu nicht nein sagen - 

weil das Wetter nun zwar ein klein wenig sonnig aber noch nicht wesentlich wärmer ist ziehe ich dies heute
zum Dorffest an...das ist praktisch - hübsch - und bequem. Dazu kommt noch ein weißes Blüschen samt Tuch um den Hals und
Morgen - verspreche ich
erzähle ich vom "drumherum" denn das war ja noch lange nicht alles...***
 *** so sicher wie das Amen in der Kirche werde ich auf dem Dorfflohmarkt auch noch etwas finden was mir gefällt.

Freitag, 18. August 2017

"sperriges" muss weg! - wirklich?

    kann das weg - oder bleiben...


Sperr – Müll – ein Begriff der beides enthält: sperriges – und Müll – wegwerfen/entsorgen –
        Als ich gestern mit einer Freundin an der Hauptstraße entlangfuhr um zum einkaufen zu fahren, sahen wir am Straßenrand einen riesig - aufgetürmten Berg voller abgelegter Hausratsgegenstände, die so viel „schönes“ -  noch brauchbares enthielten dass es einem in der Seele wehtut zu sehen wohin unser Wohlstandsleben uns führt. Doch machen wir uns Gedanken warum wir das tun und letztendlich wie wir das tun?
auf dem Flohmarkt hätte  es
sicher auch noch was gebracht
Minimalismus wird modern und kehrt in vielen Haushalten ein. Es ist praktisch, es steht nicht so viel herum.Staubfänger werden weniger, es ist einfach bequem nicht so viel um sich zu haben.
"Alles weg was man nicht mehr braucht oder sehen will!" Das sind  die Gedanken die einen bewegen wenn man einen Entsorgungscontainer bestellt. Oder es einfach an die Straße stellt. ( mit der Idee im Kopf - sollte die Entsorgung nicht rechtzeitig kommen, "Irgendeiner" kann`s schon noch brauchen – ja so ist es – sicher – ganz bestimmt.)
Allein die Tatsache dass man es macht, bedeutet Veränderung. Eine neue Einrichtung, Austausch der Farben und Gegenstände ist ja irgendwie ein Ausdruck von  LUXUS – oder von „ Minimierung“ des Alltagslebens, das Trennen von überflüssigem. Man fragt sich doch selbst manches Mal; warum hat man sich das alles angeschafft? Brauchten wir das alles wirklich zu einer gewissen Zeit?
                        Mir persönlich fällt es schwer mich von Gegenständen zu trennen die mich ein Leben lang begleitet haben, mit denen mich etwas verbindet und sei es nur – die Erinnerung an: Menschen und die Geschichte mit ihnen,  Briefe die meine Gedanken und Gefühle beinhaltet haben, Bilder die in meinem Gedächtnis bleiben. Schränkchen in denen Verborgenes  und sehr geschätztes lag.  Irgendwie ist es für mich damit verbunden – dass man etwas nicht mehr genügend (be)- (tr) achtet was einst einen großen Wert bedeutet hat. Ich funktioniere gerne um – bastele -  in etwas anderes um – gebe ein neuesGesicht dem - was man durchaus auch noch brauchen und benutzen kann. Nur ganz kaputtes – kann weg.
Ich sehe an vielem was weggeworfen wird – dass das Herz des Besitzers nicht mehr daran hängt.
Es wird aber nicht weggegeben – es wird entsorgt. Egal ob nun ein Stuhl noch völlig in Ordnung ist – er passt nicht mehr zur Einrichtung – also weg damit.
Einmal in der Woche sehe ich mindestens einen fast gesamten Haushalt am Straßenrand stehen. Verregnet und abgeladen steht es einsam am Straßenrand  - verrottet vor sich hin und erzählt  dennoch seine Lebensgeschichte!  Der  Teppich in beige –  eigentlich fast noch wie neu - wurde gegen einen blauen ausgetauscht. Der braune Teddy – nun gut, es fehlt ihm ein Auge , hübsch ist er noch -  lag sicher lange in den Armen und half einem kleinen Engelchen beim Einschlafen, nun ist das Engelchen groß und es muss weg.
Wann – und warum  sind wir eigentlich zu so einer Wegwerfgesellschaft geworden? Wir wissen  - es gibt Länder in der die Armen so gut wie nichts haben, die sich nur mit dem allernötigsten behelfen können -  die wirklich arm  - ganz arm sind. Kühlschränke, Elektroherde, fließend Wasser und Strom gibt es dort nicht. Eine Toilette mit Spülung – all das kennen sie in ganz armen Ländern fast nicht.  Sie ernähren sich  von der Arbeit ihrer Hände – dem wenigen dass sie haben - und werden doch nicht satt. Und doch – Müllberge gibt es dort auch was wir erstaunlich finden.
Viele  SPENDENGELDER aus Deutschland kommen sonst wo hin, versickern oft genug in Kanälen die wir nicht nachverfolgen können, all das ist bekannt und dennoch schmeißen wir  munter – ja fast gedankenlos  weiter weg..
In Deutschland,  dem Reich der oftmals unbewussten „ Reichen“, die alles haben – ist alles anders. Sich zu minimieren – halten  viele   für nötig – sich bewusst  einzuschränken auch – die Gründe sind vielfältig die uns dazu veranlassen. Komischerweise denkt keiner als erstes  daran ob es nicht doch noch ( für einen anderen ) brauchbar wäre – was man selbst nicht mehr braucht oder haben will – Kinderspielzeug wenn die Kinder aus dem Haus sind, keine Enkel mehr da sind oder diese nur NEUES kriegen – die alte Küche die man nicht mehr mag, das Rosensofa, das Elternschlafbett,  wo soll alles hin? Mein „bunter Garten – in dem altes Holz – seine Geschichte erzählt – ist mittlerweile zu einem fast Anziehungspunkt anderer geworden, die staunen wie fröhlich bunt dort Gartenstühle ihren Platz fanden -  Dinge für die andere keinen Platz mehr hatten, -  die  ehemals alten Holzbalken vom Balkon der Nachbarn die 2 Hochbeete ergaben – bunt und still geben sie Kräutern und Gemüse ein neues und gutes Zuhause und erfreuen jedes Auge.

-          ich sage es gerne -
Das Asylantenheim  in vielen Städten und Dörfern  wäre froh das eine oder andere Möbelstück oder  ungeliebte Gegenstände des Hausrates  anderer  - bei sich willkommen zu heißen.
Sehr oft werde ich nach Spielzeug für die Kinder, Sport – und Trainingsgeräten, Winterkleidung, oder auch einem Schränkchen, Kleinmöbeln, Küchengeräten - Fußbällen für die erwachsenen Kinder gefragt, und so frage ich ab und zu die Nachbarn ob sie vorhaben einen Sperrmüll zu bestellen – denn dort wird fast alles  noch gebraucht.
Erziehen wir sie  - die FREMDEN - durch unser Verhalten auch bald eine Wegwerfgesellschaft zu werden?...
Jetzt sitzt in meiner neuesten Errungenschaft
erst mal der Kater darin, aber wer weiß, vielleicht  doch noch gut genug für ein Kind? Diese 3 bunten träumen ja auch schon länger in meinem Garten vor sich hin...
Kinderträume nenne ich sie...
 nächste Woche, wenn es einmal nicht regnet, werden sie im Asylantenheim Kinderherzen entzücken...
← ich weiß -  die werden sich freuen...*↓


 © Angelface

Donnerstag, 17. August 2017

Dienstag, 15. August 2017

Spams sind unschön - man sollte sich davor hüten!

                                                                      mal was anderes...

Achtung – Achtung – Betrüger gehen um
Habt IHR schon mal Spams bekommen? Wenn ja – wie viele – und wie oft?
Erst vor ein paar Tagen hatte ich unglaubliches im Ordner meiner Post,
da gab es aus China einen, der wollte mir unbedingt sein Erbe verkaufen::.das war nicht von schlechten Eltern, er versprach mir Millioooonen! - Ein anderer versprach mir
unendliches Glück in  kleinen Scheinen, gebündelt und sortiert…
ein vierter wollte mich heiraten weil er irgendwo im Netz etwas von mir gelesen hatte, sprach mich allerdings mit anderem Namen aber auf eine meiner Homepages an…
man kann wirklich nicht gut genug aufpassen, denn Betrüger, Verkäufer von völlig absurdem und Einbrecher gehen um – im Raum Frankfurt und auch auf den Dörfern, ja mei, ist diese Welt doch so schlecht..!
ich klicke solche Links niemals an
oder
wenn ich unsicher bin  - denn sie tarnen sich mit Absendern an die man glauben könnte weil sie wie ECHT wirken…frag den Nachbarn der kennt sich nämlich aus..
würde einer von Euch so etwas tun?
fremde Links die Ihr nicht kennt – anklicken?
Aber der war nicht schlecht – oder?
Wie in der Zeitung steht, sind schon viele darauf reingefallen…die Neu/und Habgier treibt sich nämlich auch rum und erwischt so manch jeden! - der die Finger nicht davon lassen kann, ich warne gerne...
oder der, - ist auch nicht schlecht -
davon waren heute gleich 3 von derselben Adresse da, jedes Mal mit anderer Unterschrift, da scheint ein Stümper am Werk zu sein.

Ist doch mal was ganz anderes als immer nur Geschichten.- die man sich ausdenkt und schreibt.

 © Angelface