Freitag, 24. März 2017

Zeit um es nicht zu vergessen

am Wochenende soll es schön werden, der eine oder andere Gedanke gibt es mir ein
Schreiben wir alle  - Stationen des gelebten Lebens auf?
Man weiß es nicht so recht. Manches im Leben scheint auch für andere interessant zu sein, anderes nicht.
Biographien haben wir alle in einem langen gelebten Leben, der eine, eine weniger oder mehr inhaltsvolle Lebensgeschichte,  der andere hat eher über ein leeres oder belangloses Leben  - das an uns klebt ( wie ein Ei an der Schale) -  mehr oder weniger leichtfüßig zu erzählen.
Inhalte des Lebens, das sind sie, Erzählungen, Aufzeichnungen, oder oft eher Aufzählungen und Beschreibungen von Wünschen, Träumen und der realen Wirklichkeit. In manch gelesenen Zeilen anderer, erkennen wir selbst einen Teil unseres Lebens wieder.

                                        nicht vergessen...
 gerne auf in`s  Frühlings - Wochenende....
                                                                @ Angelface

Sonntag, 19. März 2017

Kommentare sind /vielleicht /Antworten auf Fragen und eine völlig andere Sicht der Biographie.




Sonntags Spaziergänge durch die Blogs..
eine andere Sicht der Dinge!
Ich mach was – was ich bisher so noch nicht gemacht habe – bewusst.
Es ist Sonntag, ein verregneter Sonntag – ich habe jede Menge Zeit, auch Lust dazu   und so mache ich mich auf und durchstreife, nein – nicht etwa  den Wald mit wunderschönen dicht stehenden Bäumen in einem langen Spaziergang  - sondern ein klein wenig die Blogs..Vor allem aber (was wahrscheinlich nicht alle tun würden– weil  sie sich wenig Zeit dafür nehmen und haben – in  die Kommentare unter vielen Beiträgen!
 (Manche Beiträge in vielen Seiten - egal wo ich hinsah - und wie "gut sie waren" - haben ja KEINE – niemals nie  Kommentare, andere - gut besuchten Seiten - haben weit über 50/100 und mehr.
                   Hui…plötzlich lerne ich  die Menschen  kennen, die ich zu kennen glaubte, die sich von ganz anderer Seite zeigen. Einst verschlossen und zurückhaltend erzählen sie von sich. Nicht etwa in Beiträgen – nein, in ihren willkürlich gesetzten Kommentaren.
Zuerst landete ich bei : http://kluempche.blogspot.de/2015/05/sonntagsgedanken-wald.html
Martina…die so wunderbar ihre Blogvorstellung erklärte, warum sie ihn eröffnet  und was sie damit beabsichtigt  -  (lang ist`s schon her:
Was sie unter anderem –uns so  erzählte – hat mir gut gefallen.
Es ist tatsächlich so. Durch die Kommentare unter vielen Beiträgen – egal auf welcher Seite-  lernt man die  antwortenden  Protagonisten " heimlich still und leise kennen, - ja, wenn man genau hin liest-  vieles -  über sie -  was man durch die Beiträge, die sie selbst schreiben -  nie erfahren würde.
Gar manch einer "ver(d)steckt eigene Ansichten" dahinter, die - ganz selbstverständlich in einem Beitrag unerwähnt geblieben wären.
    Man erfährt - unter anderem - wo sie wohnen – wie sie leben – woraus ihre Interessen bestehen -  wie sie denken – ihre Motivationen – wie und warum sie einen Blog führen -  wie sie  handeln und was sie tun.
      Man erfährt  gelebtes – erwünschtes – ersehntes – vergangenes – auch Sorgen – Nöte und Kümmernisse, erfreuliches – unerfreuliches -  und so vieles mehr was man unter den verschiedenen Artikeln und Geschichten niemals vermutet hätte.
   Ja, man lernt die Protagonisten durch ihre Kommentare als Mensch und Person kennen , die sie bei anderen instinktiv  - unbeschwert aus dem Bauch heraus - hinterlassen – indem sie Fragen stellen, Antworten geben, verraten was sie denken, man sieht was sie tun. Man sieht vielleicht Neid, auch Unaufrichtigkeit, dann wieder Lob - von dem man nicht weiß was man davon hält.
         Man sieht  plötzlich die Menschen die antworten, mit ganz anderen Augen! Irgendwann – irgendwo – auf irgendeiner Seite verrät man ( sich ) – anderen - im Kommentar  den, der man selbst ist!
      Es ist tatsächlich interessant wie viel man durch Kommentare von sich selbst verrät. Dazu muss man  nicht einen einzigen Beitrag schreiben.
Man erfährt  Seine – Ihre Lebenseinstellung  zum Leben. Manch Verwandlung vom lesenden zum .  schreibenden Ich.
Man verrät die Einstellung zu sich selbst, zu den Mitmenschen, den Chef`s, Freunden, Verwandten steht dahinter.
    Man erfährt von Träumen die sie haben, die sich kaum von den eigenen unterscheiden – von Zukunftsaussichten, vom Job, wo sie arbeiten – es schleichen sich  in Kommentare  Wünsche ein - von Vorstellungen die den eigenen oft ähnlich sind oder gar gleichen.
Es ist unglaublich WAS man alles von ihnen privates  aus dem Leben erfährt!
      Plötzlich weiß man,  sie haben einen Mann der als >Sportreporter durch die Lande reist, dass sie selbst gerne reisen, wo sie schon überall waren, was sie gesehen haben, wo sie noch hin möchten.
      Man weiß plötzlich, dass sie Single oder verheiratet sind, ob sie Kinder haben die längst aus dem Haus sind - oder über die, die noch im Haus leben, es wird beiläufig erwähnt -  wie alt diese sind – und so einiges mehr,  was  sie niemals in den eigenen Beiträgen erwähnen würden!
      Man erfährt, ob sie selbst Hunde, Katzen, Vögel oder ein Raubtier halten. '
      Man erfährt ob sie Kranke in der Familie haben oder selbst krank oder  alt sind, ob sie Single sind  - oder einen gemischten Haushalt haben, ob sie im eigenen Grund – Haus und Garten wohnen, wo sie überhaupt her sind, wie ihre Vergangenheit war.
     Man liest, in Kommentaren - wo sie herstammen, wo ihre Großeltern waren und es heute noch sind, ob diese noch leben oder längst auf einem Friedhof  unter blühenden Bäumen liegen.
Man erfährt - ganz natürlich, weils nichts besonderes  - ob sie und welch Hobby sie selbst haben.
All dies erscheint wahrscheinlich in den wenigsten Beiträgen weil jeder behauptet von sich selbst nichts erzählen zu wollen. und sie denken tatsächlich, wir kennen sie nicht?
       Viele Kommentare  allein gesehen - ergäben ganze Bücher = Biographien  -  diese lese ich von anderen gerne,  auch wenn sie " nicht von Prominenz - geprägt " sind.
Ich bin nun von einigen anderen Leben und Ansichten anderer  Bloggschreiber schlauer, weil sie mir gerne einen Blick in ihr eigenes Leben gestattet haben.
     So sind Kommentare  ( in meinen Augen ) interessante Antworten auf Fragen und  eine  völlig andere Sicht der Biographie. Aus jedem Feuer entspringt Asche. Aus Asche lesen die alten Indianer noch heute "gewisse Wahrheiten" heraus
       Sicher ist jedesfalls, denke ich - dass gerade deshalb weil sich auch viele die Kommentare schreiben - dessen bewusst sind was sie alles verraten /würden) - viele Kommentare - allgemeinhin nur mit Lob und einem unpersönlichem  ( danke, dass du bei mir gelesen hast " - durchzogen, sog. Höflichkeits und Freundschaftskommentare, die weder Kritik, noch eine persönliche Meinung enthalten  und vergessen, dass sie ganz anderes - schon auf anderen Seiten -  viel persönliches - von sich längst erzählt und verraten haben.

 © Angelface

Donnerstag, 16. März 2017

warum

Armbrustgewehr kaufen CamoWir haben Krieg in unterschiedlichster Form.
Siegen heißt etwas kriegen. Sind wir wirklich noch in der Steinzeit?
Der Krieg in Afghanistan dauert seit 1978 an. Michael Robotham beschreibt in seinem Buch der Insider von 2011 nicht nur den Krieg in Afghanistan, sondern gleichzeitig den Krieg den wir alle führen.
Wir kämpfen ums überleben.
Wir kämpfen um Gleichberechtigung, um das wirtschaftliche Überleben, wir kämpfen um Macht, um Geld, um Ruhm und  Gerechtigkeit, um Länder und Grenzen, um unsere Sorglosigkeit,  wir kämpfen um das Miteinander, das Nebeneinander und keiner will verlieren.
In Ausnahmesituationen sind wir  alle - wie es scheint -  in der Lage zu töten.
Der  Große bekämpft den  vermeintlich Kleinen, oder Schwächeren, hat vergessen wofür er ihn braucht.
Wir sind angewiesen aufeinander, abhängig voneinander, der Mensch allein ist nicht größer als ein Wurm der sich in der Erde krümmt, die Erde aber braucht um sich darin zu verkriechen.
    Wir kämpfen um die Jagd, um das überleben der Natur und vergessen oft dass wir sie selbst vernichten. Geschwister kämpfen miteinander um das Erbe, das andere angehäuft haben.  Menschen um den guten Ruf, den sie nicht von anderen zerstören lassen wollen.
    Wir brauchen uns und den anderen neben dir -  um uns zu messen, sich gleichberechtigt zu fühlen,  zu vergleichen, um sich stark zu denken,  denn hat keiner einen, gegen den er kämpfen kann, vermeint  er anscheinend, überflüssig und allein zu sein
       Wahrscheinlich  brauchen wir  dieses" messen aneinander" – die Frage, wer hat mehr Macht und Einfluss, wer hat mehr Geld, mehr Ansehen, mehr Recht ist anscheinend wichtig?
Die Banken, Versicherungen kämpfen ums größer werden, um die Alleinherrschaft,  gehen Risiken ein und setzen die Einlagen der Sparer oft skrupellos in den Sand ohne Rücksicht auf Verluste. Wir kämpfen im Großen und im Kleinen, wir kämpfen in den Großkonzernen um Billiglohn und Arbeitskräfte,  in der Politik  um Rentenerhöhung und Ausgleich, um  Ausbildung und  Kitaplätze, um  Fairness.
Mit dem kleinen Krieg am Gartenzaun fängt es schon an.
 Wir kämpfen und errichten Mauern um uns herum. Wir klettern darüber im Kampf und stehen da vor dem Nichts, denn wir haben alles was lebenswert ist, zerstört.
       Wir kämpfen für einen Platz an der Sonne und fragen uns gleichzeitig: wo ist sie.
Im Alltagsleben steht oft der Neid der besitzlosen, wir kämpfen um einen Platz auf der Straße, um einen guten Sitz im Parlament, um alles was uns unerreichbar erscheint. Wir sind anscheinend stolz zu kämpfen, die große Frage dahinter ist doch  - das WARUM?!
     Wir kämpfen um - und für unsere Kinder,  unsere Werte, um das Ansehen, das Aussehen,  um unsere Gesundheit. Auch oft um die eigene Persönlichkeit.  Um unsere Jugend und vermeintliche Schönheit. Um die Liebe, den Glauben, den Hass, weil er uns am Leben erhält. Wir kämpfen um den Partner, die Arbeitsstelle, den Job, für das Vorwärtskommen,  kämpfen für das Dach  über unseren Köpfen und letztendlich vergessen viele, dass  sie für das Leben an sich kämpfen.
Was ist der Mensch nur für ein wildes blutrünstiges Tier....!...
                      Wir kämpfen um einen guten Start im Leben, dazu wurden wir erzogen. Wir haben genug zum Essen und kämpfen doch um die Preise, um möglichst  billig und auf Kosten anderer zu leben. Wir kämpfen gegen imaginäre Gegner, die wir uns einbilden.
Wir töten Tiere,  manche sogar aus Spaß  an der Jagd und nicht um zu überleben. Wir töten Menschen aus Grausamkeit, aus Hass und aus Neid, um das Gute in uns und haben nicht gelernt, dass  töten Leben vernichten, statt fördern und lieben heißt.
Wir befinden uns im Krieg, bekriegen die Welt und die Natur, vernichten sie um unserer Vorteile willen und merken es oft nicht einmal weil wir vergessen haben wie schön ein friedvolles Leben ist.
               Denken wir nach was wir tun, würden wir vielleicht aufhören uns gegenseitig zu bekämpfen, denn Kriege hatten wir doch schon genug, warum werden wir als Mensch nicht klüger? Wir sind doch schon längst nicht mehr in der Steinzeit, wir brauchen einander und haben dies noch nicht erkannt...
Kämpfen wir nur um des kämpfens willen…?

Freitag, 10. März 2017

älter, na und!

verfasst 2010
   Probieren geht über studieren und glauben. Man mag ja an die Heil - und Wirkungskraft vieler Cremes oder auch der Chemieindustrie für Medikamente glauben, aber..
Viele Cremes, zu viele Medikamente, schlechtes Essen, zu wenig Bewegung, auch ein zu viel an Fleisch schaden eher als dass sie helfen, der Haut.

Nix gegen Cremes und Co, wir werden ja alle älter und bilden uns ein, ja, das könnte „helfen“ –
Oh – oh - Jetzt kriege ich wahrscheinlich Prügel und mache mich  bestimmt unbeliebt bei manchen Bloggerinnen die hauptsächlich  Werbung für Hautprodukte starten, ein Glück lesen und kommentieren jene bei mir nicht, aber – auch ich hab eine bestimmte Meinung dazu. Bitte, nehmt`s mir nicht übel.
Denn, ein klein wenig spreche ich auch aus eigener Erfahrung. Ich hatte vor Jahren eine Bekannte - eher eine ferne Verwandte, die sich schon ab 14 täglich -  im Gegensatz zu mir, stark schminkte und viel cremte. Ohne "Maske" auf dem Gesicht verließ sie nie das Haus. Selbst ihr späterer Lebensgefährte wußte im Grunde nicht wie sie ohne aussah. Ab 30 konntest du  ihre Haut vergessen. Ohne Cremes und ungeschminkt war sie jung eine Schönheit, im Alter wirkte sie verhärmt, die Haut blass und leblos, verbraucht. Ungeschminkt wirkte sie vorzeitig gealtert.
Schauspielerinnen sehen  ganz ohne "Aufbau  + Bearbeitung der Haut" - wahrscheinlich  schon innerhalb weniger Jahre ähnlich aus. Schminke - Maske - Schminke - rauf und runter, vor jedem Auftritt.
     Die Pharmaindustrie belebt sich  von unseren Krankheiten, die Kosmetikindustrie lebt von  so mancher Blindheit und Einbildungskraft der Frau. Wir möchten – zu gerne -  glauben!
 - an das was hilft -  gegen und für - dann schmieren wir - gegen jede Hautrockenheit - für
Anti aging, bedauern den Feuchtigkeitsverlust der Haut. Feine oder tiefe Fältchen rund um die Augen, kennen wir doch alle -  a b e r…
Bitte, - wissen wir im Grunde nicht ebenso genau, dass wir unsere Haut (oft gründlich) überpflegen?!
Nur Wasser und Seife hieß es mal in einer Werbung über Angebote der Dove  oder auch Nivea Produkte, die wir alle kennen. Wende sie an und du  bist und bleibst : jung und schön".
( Nur ein Beispiel von vielen).
Sie ist angeblich pflegend, sanft auf der Haut, nicht nachfettend und nachhaltig gut. Andere nehmen und werben für andere Produkte, probieren sie aus und schwören darauf, verbreiten es weiter, die Lobby folgt ihnen. Werbung bringt Geld.
Nachhaltig – soll heißen -  man braucht den Rest des Tages nichts mehr auf die Haut  aufzubringen, also enthält sie genug Fette.
Doch müssen wir alles was zum Kauf angepriesen wird, wirklich kaufen? 100.0000 Produkte verschiedenster Hersteller gibt es auf dem Markt, teure und billige, sind sie alle gleich gut? Das gleiche gilt ja auch für die Haare. Waschen wir sie täglich fetten sie mehr oder sie werden - je nach Haut und Haartyp staubtrocken.
Pflegende  Cremes um etwas trockene Haut nachzufetten, sie gegen Umwelteinflüsse zu schonen  kann man ja wunderbar  mit Zusatz von  sanften Ölen selbst zubereiten, ein wenig Duftstoff aus der Natur dazu und schon duftest du wie eine Kirsche, eine Rose, Kamille  etc.…deine Haut wird glatt und seidig und fühlt sich wie ein zarter Kinderpopo an. Sie fühlt sich so an, ist sie es auch?
Nachhaltig ist keine – wir waschen sie ja wieder  ab. Ebenso ist es mit den Masken, warum benutzen wir nicht einfach Quark, Honig  und Öl? Das wirkt Wunder. Wir fühlen uns frisch und darum geht es doch. Ribbeln und zerren schadet jeder Haut, was machen wir beim  reinigen? - Ich will es gar nicht laut sagen.
Vor einiger Zeit hatte ich in der NDR Talkshow das Vergnügen einer schönen und eleganten Frau zuzuhören die aussah als wäre sie knapp über 40, dabei hatte sie die Fünfzig schon länger hinter sich.
Ihr lebendiges Lachen, ihre positive Lebenseinstellung, ihr Charisma, ihre Ausstrahlung - ihr Leben fast ohne Creme -  machte sie jung.
       Eine Dermatologin die weiß wovon sie spricht. Überzeugend erzählte sie aus ihrer Praxis-  was Frau alles tatsächlich für die Haut braucht um gut, frisch und gesund auszusehen, nur mit Wasser
( wenig Cremes ) -  gesunder Ernährung, ausreichendem  Schlaf, Bewegung um die Zellen anzutörnen  und viel frische  Luft. Der Schutz gegen die Sonneneinstrahlung bleibt  natürlich immer wichtig. Doch der kommt ganz ohne den Firlefanz der 100.000 Duftstoffe und reichhaltigen Cremes  aus, die mit vielen Inhaltsstoffen - auch die der  ( schädlichen die vielleicht nach vielen Jahren Wirkung zeigen) die sich so manch Frau jeden Tag  neu morgens ins Gesicht,  rund um  den Hals , das Dekolleté streicht, die Hände werden ja meist sträflich vernachlässigt oder schlichtweg vergessen.
 - Irgendwann – spätestens nach 20 Jahren cremen -  sehen sie dann wie Rhesusäffchen  oder wie verknittertes Zeitungspapier aus. Dann „hilft nur noch: komm ins Boot zu  Botox“, das Lähmungsgift ruft. Na, wenn das nicht überzeugt.
Was sie erzählte,  hörte sich gut an. Dieses: nicht zu viel waschen. Denken wir an die unterschiedlichsten Zusatzstoffe in den Duschgels, was ist da alles drin. Man liest`s im Kleingedruckten und macht sich kaum Gedanken.
Schauen wir uns doch einmal die Haut der afrikanischen Frauen an, weich, glatt, seidig, jung – ganz ohne die Industrie der  Cremes – überzeugt dies nicht jeden? Ihre Schönheit zeigt sich auch noch im Alter mit der Reifung der Haut.
Wir duschen und cremen tagtäglich  und das viel zu viel. Die Haut regeneriert sich  im gesunden Schlaf der Nacht  von selbst ohne Zutun von uns mit all ihren Fettstoffen tief unter der Haut. Dann waschen wir uns – trotz  gründlicher  Reinigung  am Abend zuvor  - erneut das Gesicht,  trocknen sie damit aus indem wir die neu gewonnen Fette entfernen und cremen  darüber neu ein um ein glattes  Frischegefühl  = face-lifting zu erlangen.
Alle Cremes landen ausschließlich auf der Haut, nicht darunter, erzählte sie glaubwürdig, denn die Epidermis ist so dick dass die Inhaltsstoffe der Creme auf dem Weg nach unten einfach verschwinden, keinen Weg finden wo gestärkt werden soll, sich auflösen. Sie durchbrechen nicht die Schicht,1 - 2 - 3 - warum also  - dieses  cremen – cremen – cremen – rauf und runter?
       Okay, stimmt – fürs Empfinden  ist es gut und gibt einen Aha - Effekt, denn zurück bleibt ein Aufpolster – und Frischeeffekt der die obere Haut etwas  anhebt (=  schlichtweg aufpolstert). Wer sich einbildet das was draufkommt geht auch ganz drunter,  er wird dadurch schöner, verjüngt und glatter in der Epidermis, der irrt und hilft nur der Kosmetikindustrie. Je mehr man wäscht, vor allem mit Seife egal wie gut duftend sie ist, desto trockener wird die Haut. Eigentlich müsste man den Apotheken verbieten Werbung für Cremes zu verbreiten, aber, sie verdienen eben auch gut daran!
      Die Kosmetikindustrie verdient  als Produktwerber  natürlich ein Schweinegeld wenn sie den Frauen einredet, durch meine Creme, sanft streichend auf der Haut, denn  teuer ist gut - , werdet ihr jung, glatt und schön und bleibt es auch wenn ihr mich täglich anwendet.   Wer`s glaubt, wird selig.
Werbung ist teuer, durch den nachhaltigen Verkauf der Produkte finanziert  sich  nur die Kosmetik und deren Betreiber.
Je teurer desto besser heißt es im Volksmund und so probiert und probiert man aus was auf den Markt kommt. Die eine erzählt es der anderen weiter: Du, die hat mir ja sooo geholfen“ – und prompt gibt’s einen neuen Kunden, der keine Ahnung hat, was er sich auf die kostbare Haut schmiert. Er benutzt sie als Vorführobjekt und Versuchskaninchen und sie wird trockener und trockener woraufhin sich neue Knitterfalten entwickeln.
Unsere  äußere Haut hat nun mal – wie auch alle inneren Organe  - ein ganz natürliches Verschleißdatum das bei der Haut schon ab 25 anfängt und all die Cremes – egal wie gut oder teuer, sie  halten den  natürlichen Alterungsprozess der Haut nicht auf. Wer was anderes behauptet, lügt sich nur selbst in die Tasche.
Bei all dem was man sich am Tage auf die Haut schmiert, Make up, Selbstbräuner –oder  leichte Tönungscremes, die müssen natürlich am Abend jedes Mal entfernt werden, damit schädigen und trocknen wir künstlich die Haut – ebenso wie beim täglichen Duschen aus, da helfen manchmal nur aggressive  Mittel  zum entfernen,  die wiederum auf die Haut gehen – damit befinden wir uns im Kreislauf – Creme drauf – Creme wieder runter.
Das nimmt jede  Haut irgendwann übel. Spätestens im Alter.
Davon und von Botox und Hyaloronsäure gibts natürlich auch eine scherzhafte Betrachtung von mir.
https://www.bookrix.de/_ebook-angelface-b-o-t-o-x/
Als kleiner Nachsatz fehlt vielleicht noch, nicht, dass einer irrtümlich glaubt, ich würde die gesamte Pharma und Kosmetikindustrie verdammen, ich meine nur, wir wissen dass in vielen Cremes beispielsweise Mikroplastikpartikelperlchen  und viele andere Stoffe !!! - wie Parabene verarbeitet sind und beim Gesicht sollten wir schon schauen was wir uns draufknallen.
Jeder weiss wahrscheinlich am besten welche Creme er am besten verträgt. Warmes Wasser ist damit nicht zu ersetzen.
Das Kleingedruckte was alles drin ist, sollten wir vielleicht ab und zu nachlesen, das fehlt auf den meisten der Packungen. Dabei wäre das Pflicht um selbst  zu entscheiden was man sich auswählt.
es folgt - ohne eigene Wertung ein Film  in You Tube _ Programm SWR von 2016
den man sich gerne anschauen kann.
Er klärt auf über das was viele Nutzer denken.
("schaden Cremes oder schaden sie nicht"!?! - was nutzen sie - was nutzen sie nicht -)
er geht unter die Haut.
https://www.youtube.com/watch?v=Ow3V3VE-45o
dann hab ich mal in die Stiftung Warentest geschaut; auch - unterhaltsam und interessant:
https://www.test.de/Gesichtscremes-Zu-dick-aufgetragen-1140298-2140298/

@ Angelface

Donnerstag, 2. März 2017

Gedanken zu Biographien

                         
       dieser Text " fällt "wohl unter Gedanken...in Anlehnung an das Thema KINDERBILDER denke ich auch darüber nach und letztendlich - hake ich es ab.
Die große Beichte….
Ahaja…Wenn das Wörtchen wenn nicht wär…
Ein großer  Künstler hat seinen autobiographischen Tatsachenbericht mit einem bezeichnenden Titel überschrieben und genannt:  …und kein bißchen Weise darüber steht in Großbuchstaben
Der große Erfolg.   Es ist ein autobiographischer Roman der  laut Hinweis im Klappentext 1975 entstanden ist. Davon gibt : im Februar 1979  erschienen + aufgelistet 1.- 30. Tausend Werke. Dann noch einmal  31. bis 37. Tausend Exemplare und im April noch einmal die 38. – 52. zigste Auflage mit 36 Original Fotos von ihm. Ich denke, das kennen viele Leser.
 Das Buch liegt neben mir und ich habe es gelesen, denn autobiographische Werke von interessanten Menschen und Künstlern im Besonderen lese ich ausgesprochen gerne. Man könnte auch sagen, ihre Lebensweisen  faszinieren mich.
Ich finde es sehr gut geschrieben, wenn auch die Textschrift im Inneren außergewöhnlich klein gehalten ist, was das lesen etwas schwierig ohne Lupe gestaltet, doch es interessiert mich so sehr, dass ich es mir antue.:-))
als Nachwort fand ich toll: Zitat:
Warum ich..."und kein biißchen weise"einen autobiographischen Roman nenne?
Weil, am Tage, an dem ich begann, auf meinem Kalenderblatt stand: " Wer seine Memoiren schreibt, hat etwas zu verheimlichen.- Kurt Tucholski."

Und weil ich versuchen wollte, mir selber auf  die Spur zu kommen. Die Wahrheit ist ein Fernglas, dessen Randunschärfen Lügen sind.
Begonnen am 25.1.75 auf Great Harbour Cay, Bahamas
beendet 1m 14.6.76 im Clos-St-Antoine>,Feucherolles bei Paris.
Zitat Ende. -
Es ist in Ich - Form geschrieben, natürlich, wie sollte es auch anders sein -
Schonungslos - auch sich selbst gegenüber, erzählt er von sich. Ihr dürft raten, ja – es war Curd Jürgens  - mit weichem D, der dies als große Beichte geschrieben hat oder schreiben ließ, so genau weiß das wohl keiner.
Er war eine herausragende Persönlichkeit.
Dazu habe ich natürlich eigene Gedanken.
Beispiele
einmal Klick und die Schrift wird größer
das weiss man ja


auch hier klicken zum vergrößern!


Wie würde ich es nennen, überlege ich mir, wenn ich meine Biographie aufschreiben würde?
Womit fängt man denn an?

Mit der Hochzeit, dem ersten Kind - oder den Jahren zuvor, die längst vergangen sind?
der Name könnte heissen: 
-          Vielleicht: Gedichte und Gedanken
vielleicht aber auch: Stationen meines Lebens
oder :  Wie ich war und wie ich was wurde  -
im Untertitel...  wie wird man wer -
oder... wer hat mich zu dem gemacht, der ich im heute bin -
so etwas in der Art, u
m all das  darin unterzubringen was mich ausmacht.Es ist schwer das zu entscheiden.
 Ein extrovertierter, sich im öffentlichen Leben befindlicher Mensch, der sein Leben vor dir als Leser ausbreitet, ja der ist schon interessant für andere. Das ist aber nur deshalb so, weil wir Leser ihn zu kennen glauben.
Denn durch seine darstellerische Kunst im Film und  als Bühnenschauspieler,  freischaffender  Bildhauer, berühmter Fotograph,  Maler, Reisender und letztendlich Musiker mit eigenen Texten durch die Zeit, kommt er uns nah.
Auch ein  Wissenschaftler der Bedeutendes  erfunden hat, ein Autor der es schafft,  dich als Leser durch seine erfundenen  oder selbst erlebten  Geschichten zu fesseln und zu führen - ja , - dessen Biographie = Lebensweg,  ist sicher - auch für andere sehr interessant.
Weiter überlege ich mir…Man legt ja irgendwie RECHENSCHAFT ab und fragt sich; ist es ebenso  interessant für andere, die dich nicht kennen, ausgerechnet deine Biographie zu lesen?***
Wenn, wäre das wäre wohl eher eine " Beichte des Lebens "was mir als privater Person  alles im Leben begegnet ist. Für mich  selbst wäre es ein Zeichen, dass ich mir selber  so wichtig wäre, dass ich Fremden von mir erzählen wollte.
                                                            weitere *** Gedanken***
Das war  mein Leben -  das einer privaten Person -   ist ein Zustand der vergangen ist. Nur ein Leben – eines von vielen, das kommt und wieder vergeht.
Wen würde das überhaupt interessieren, wie mein Leben war; wen würde ich damit beglücken wollen? Das überlege ich mir während der erste Schluck  Cappuccino über meine Zunge rinnt.
Etwa die Kinder, die Enkel  (die ich nicht habe), den Rest der Familie, der nicht mehr lebt? Das wäre doch lächerlich und nur eine Selbstdarstellung einer erfolglosen oder vielleicht auch erfolgreichen Person die vieles erlebt und gesehen hat.  Aber,  würde ich wollen, dass das der Rest der Menschheit liest? Nein – ich denke, das wünschte ich mir nicht. In einer Selbstdarstellung stellt man sich dar, anderen, die dich dann lesen. Das ist für andere, wenn dein Leben besonders  aufregend, gefährlich und außergewöhnlich war, sicher hochinteressant wie ein ausgedachter Roman zur Unterhaltung anderer, aber letztendlich ist`s ja doch nur für dich.-
Ich beschließe das zu lassen. Und denke, es genügt wenn man in Gedichten und Texten schon ein wenig von sich verrät.
                   Was ich vielleicht aufschreiben würde, wenn überhaupt – dann  wären das  romanhafte "Erzählungen  die auch Berichtengleichen würden und dies  von unterschiedlichen Erfahrungen und Eindrücken die ich gemacht hatte, so vom ersten  bis zum letzten Erinnerungs  - und Istzustand. Die kann man in Gedichte und Geschichten ganz schön "verpacken".
Wäre es tatsächlich eine Biographie, also das ganze Leben  detailliert beschreiben, ursprünglich und tatsächlich, was sich alles zugetragen hat, müsste ich ja öffentlich auch über das was ich empfunden und erlebt  habe - schreiben, und das geht gar nicht, das ginge mir  entschieden zu weit.
Darin enthalten wären nämlich, wenn man ehrlich wäre - alle Geheimnisse und Wünsche,  wirklich alle erlebten Situationen und Stationen  - die hässlichen und schönen, die  beeindrucktesten und   aus dem Leben herausragendsten Situationen  - sowie ebenso die langweiligsten Momente  denen ich mich ausgesetzt habe,  beschreiben, zudem aber auch zwangsläufig  die Beschreibung  all der Menschen  einzufügen, die wichtig für mich gewesen waren. Die "teilt" man wohl besser nicht.
Man lebt ja nicht nur alleine vor sich hin sondern beurteilt sein Leben auch mit anderen in gewisser Weise die wichtig für einen sind.
 Ja, das wäre tatsächlich eine Beichte  und die erzählt, beichtet und schreibt man ja nur auf wenn man etwas bereut und das gehört  nur in die Hände des Erlösers, der dich erschaffen  hat,   sprich in  die Hände dessen Vertreters im Beichtstuhl in der Kirche . Dies allerdings ginge nur, wenn ich davon überzeugt wäre, dass ich an ihn glaube. Also würde ich auch über meinen Glauben berichten müssen.
Das ist es schon wieder, das Wort: wäre. Und sofort danach „ ich  glaube“  als Adjektiv. Ich glaube schon mal gar nicht, dass das irgendwen anderes als mich selbst angeht und  interessiert.
       Also doch keine Beichte, doch keine Biographie?!
Besser man nennt es einen Roman oder eine romanhafte Beschreibung  all  dessen was man alles erlebt und gesehen hat. Darin bringt man das alles unter – die Reisen und Stationen die wichtig für einen waren, und alles andere, das Private,echte - ehrliche - das lässt man heraus, dann wäre es aber auch keine echte Biographie. Ich muss den Begriff echt mal googeln was alles dazu gehört.
Aber ein interessanter Gedanke ist es schon, so alle Stationen des Lebens an die man sich erinnert aufzuschreiben, nur so, nur so – für sich. Als Tagebuch, als Erfahrungsbericht, nicht als Biographie.
Zum selbst wieder lesen, und nur für den Fall, dass man sich selbst  an – weiß  Gott was - erinnern will  und nicht möchte dass alles in Vergessenheit gerät.
Aber dann fix in die Schublade und schnell vernichten ehe man den letzten Löffel Suppe gegessen hat, denn man will ja nicht, dass die Kinder, auch wenn sie bis dahin schon längst erwachsen sind, all deine Geheimnisse, bittere  Kümmernisse, sowie  eventuell  leidenschaftliche  Liebeserlebnisse, Erfahrungen, Sehnsüchte und Wünsche deines Lebens lesen und mit dir teilen.
 Im Grunde sind sie ja nur beschriebene Lebensläufe oder "Abhandlungen" -  wie es im Leben immer so schön heisst.
  Was meinen andere zu Biographien – wie sehen sie das? Schreiben andere darüber auch? Wen interessiert das Thema überhaupt?
Vielleicht die Kinder, die Stammbäume der Familie anlegen?
Vielleicht sollte man in Wikipedia  nachlesen was der Sinn einer Biographie ist:
https://de.wikipedia.org/wiki/Biografie 
 Manche Geschichten die wir erfinden oder teilweise selbst erleben - begleiten uns im Leben und wenn sie besonders skurril, lustig oder etwa - auch etwas " geheimnisvoll, gefährlich oder auch traurig"  sind, dann meinen wir, Halt, die ist gut, die möcht ich nicht vergessen und deshalb schreiben wir sie auf. Hier und dort und da...
und auf  und in dem ländle wo man wohnt:
https://wokinisblog.blogspot.de/2016/09/das-leben-auf-dem-lande.html

                                                                            ***
ein Thema das mich immer schon beschäftigt hat, dies sieht man hier
in der repage.de
http://www.repage.de/member/angelface/vergangenheit.html

                                                                           * © Angelface *
Interessante Fernsehfilme darüber
3sat am 08.03.2017  MALALA (USA 15) "Ihr Recht auf Bildung", ein sehr politischer und persönlicher Film. Und danach um 21:40
"das Mädchen HIRUT" -  (Drama Äthiopien/USA 14)
sicher noch länger in der Mediathek.
beide Filme fand ich ausgesprochen empfehlenswert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Das_M%C3%A4dchen_Hirut
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/3sat-zeigt-dokumentation-ueber-malala-yousafzai-14913633.html
                                                                  *****

Samstag, 25. Februar 2017

Kinderbilder



Heute Morgen – welch ein Zufall – hatte ich mit einem guten Freund den fast gleichen Gedanken,
KINDERBILDER
erkennt man überhaupt jemanden darauf?

wir tauschten uns darüber aus  und ich fragte mich hinterher, warum eigentlich – kommt man so spät dazu? Was bedeuten uns eigentlich Bilder? Wozu sind sie nütze, haben sie überhaupt einen Nutzen an sich?
Fast im letzten Drittel des Lebens schaut man zurück.
Ist man stolz auf etwas was man geschafft hat,
traurig dass nicht „mehr“ aus einem wurde…?
sucht man die Wünsche und Hoffnungen des Kleinkindes aus den Bildern dahinter?
Sucht man Ähnlichkeiten mit Geschwistern und Eltern?
wünscht man sich vielleicht etwas besser gemacht zu haben als sie?
trauert man etwas oder jemandem nach?
Einer Lebensgeschichte vielleicht, suche nach der alten Heimat, dem alten Zuhause?
Sucht man nach den Menschen und Gesichtern oder der Geschichte dahinter?
Sucht man vielleicht in Bildern von heute noch das letzte bisschen Kind in sich?
Das was man nie verlieren möchte..?
Den Anfang oder den Rest dessen was man einstmals war??
Oder sucht man die Wünsche dahinter in den einzelnen Gesichtszügen, fragt sich, ob  etwas davon in ihnen erkennbar sein könnte?
Was sind das überhaupt für Gedanken, woher kommen sie, wo gehen sie hin?
Okay – okay – okay – nichts von alledem muss sein,
vielleicht ist`s ja nur eine ganze normale Rückschau  - auf etwas was mal war und es steckt kein einziger anderer Gedanke dahinter, wer weiß das schon…           


Rückblicke II
Sollte ich damit  doch – was ich nie erwartet hätte,  meiner  Mutter  so sehr ähneln?
Auch diese – nun fast 96 – was einen stolzen Rückblick ergibt, bewegt sich ständig in diesem Gedanken. Von ihr gibt es allerdings kaum Kinderbilder mehr, währenddessen in meinem Altarchiv noch so einige  ( von mir und meinen  Geschwistern ) in meinen Gedanken mit schaukeln.
Von 2 – 10 – von 10 bis 18.
Dann erst würde man sich „ als nun bin ich groß und  alleine für mich verantwortlich“ bezeichnen. Dann beginnt der Weg in die Welt und keiner fragt mehr danach: wo kommst du eigentlich her.
Vielleicht will ich aber auch nur ein Bild von meinem jüngeren Bruder haben damit ich mich an ihn zurück erinnern kann weil dieser schon vor 3 Jahren verstorben ist.  Es gibt nämlich kaum welche, als er älter wurde. Oder an den anderen, älteren der so krank ist,  an ein Bild von ihm als Kind –; einer  fehlt noch in der Liste meiner "Altbilder, der, den ich leider nur einmal im Leben selbst gesehen habe, mein Halbbruder, den letzten Ableger des Papas als der sich aus dem Staub machte und nur Trümmer hinterliess aber noch einen letzten Spössling zeugte, nämlich den, von dem es leider keine Bilder gibt...also wären wir eigentlich vier Geschwister.
Ich bin sowieso sicher, sollte ich – irgendwann einmal  nicht mehr sein, hebt sie keiner mehr auf, denn dann ist keiner mehr da. Und alle Recherchen werden das nicht mehr ändern.
ich habe keine Ahnung warum ich so etwas mache, einen GRUND – warum ich das in mir trage, wird es allerdings schon haben!
 Vielleicht möchte ich auch nur die Erinnerungen in mir
"aufbewahren", wer weiss...
olle Bilder olle Kamellen = alte Bilder, Kinderbilder
mit 5 - mit 8 - mit 10 und dann ist d...
ein großes leeres schwarzes Loch der Nichtererinnerung entstanden, eines worüber ich oft sehnsüchtig schreib wenn ich zurückdenke und mir über vieles nicht ganz im klaren bin..
warum fehlen mir so viele Erinnerungen ?
  -
ein fast noch verbotener "Kinobesuch" aus alten Zeiten...da waren wir alle noch Kind.
der " Kleine" durfte natürlich noch nicht mit.
Heute sehe ich ihn mir gerne an,  auf dem Bild neben dem Fenster - mein Gott war der klein  und frech war er auch...hallo Steppke...du wärst gerne mitgegangen...und wie sähest du heute aus, so als fast alter Mann...?
das Letzte das ich von dir habe, da warst du  in den Ende 50zigern  und sahest ganz anders aus! Wenn du wüsstest wie sehr ich dich vermisse...
*                              *                        * und doch: suchen ist immer ein Thema *
Gibt das Einwohnermeldeamt etwas her? Oder ein altes Kirchenbuch>: ein Archiv in vielen Städten;  bitte sehr...wann ist  - WER - Wo - geboren - wo bitte, lebt er Heute? Lebt er überhaupt noch? Viele Menschen  sind schon  durch gründliche Recherche  noch nach Jahren gefunden worden. Man denke an die vielen Vertriebenen die keine Pässe mehr hatten, heutige Kriegsflüchtlinge haben oft auch keine!
Falsche Idenditäten sind mit genügend Geld schnell erstellt.
Nur ein Beispiel aus der heutigen Zeit, das wichtig ist wenn jemand gesucht wird: Vielleicht einer, der früher etwas "BÖSES "gemacht hat.
Wenn im Heute ein alter Mordfall aufgerufen wird, einer, der niemals aufgeklärt wurde, - denn: Mord verjährt nie  -  die heutige DNA-Analyse schafft so einiges was man sich früher nie vorstellen konnte, dann suchen die Kommissare zumindest in den Filmen immer nach alten Bildern, alten Lebensumständen und damit klärt sich auch heute noch einiges auf, man denke nur an die Nachkriegszeit, an die damaligen  Verantwortlichen die heute fast an die Hundert sind.
Gäbe es alte Bilder nicht, würde vieles, ja alles was nie digitalisiert wurde -  in der Versenkung verschwinden. Bei mir - hängen sie an der Wand, aber wir werden ja auch nicht gesucht, außer wenn ich ermordet werden würde, Gott welche Gedanken zum Morgen, das kommt sicher vom vielen Krimi und Thriller lesen, -  ich weiß ja, auf mich passt jemand auf.
Meine Brüder, der da oben und der da unten. Und vielleicht sogar der, der nicht da ist und irgendwo in der weiten Welt wohnt.
Vielleicht, aber auch nur vielleicht wird mich
ja irgendwann - irgendeiner - an meinen Gedichten  und Geschichten erkennen...
                    https://wokinisblog.blogspot.de/2016/09/das-leben-auf-dem-lande.html
                                                 *******************
                           den Gedichten und Bildern von damals...die heute in ein Buch eingebunden sind.

         Fragmente
mal ist der Tag bunt
schaust du genau hin
....... nebelgrau
                          dann wieder schwarzweiß
                                            im November
Kühl, feucht und grau
steht der Tag vor der Tür
sucht man die Schönheiten
in der Natur
hat man nun weiter zu gehen
in der Ruhe liegt die Kraft
...... ich denke in den Tag hinein
                                            Zeit
                            Unsere Zeit erlaubt es uns nicht
Wir haben keine Zeit
Zeit wofür?
Zeit zu leben, zu atmen zu fühlen?
Zu denken und zu schreiben
Zu betrachten und zu reagieren
Was, die haben wir nicht?
In unserer heutigen Zeit ist Zeit etwas
Was uns ständig zu fehlen scheint
Alles hetzt und eilt und hat keine Zeit
Warum eigentlich
Sie ist doch da
Von morgens bis abends
Und von abends bis zum nächsten Morgen
Also genau genommen 12 Stunden am Tag
sind wie viel Sekunden?
                                                     Wenn wir hinsehen...
                                    Wenn wir es genau nehmen.
Es ist albern zu behaupten
Wir hätten keine Zeit
Seien wir doch ehrlich
Das ist es nicht
Es ist so
Dass uns das Interesse fehlt
Das Einfühlungsvermögen
Es ist fort, vorbei
Wenn es je einst da war
Haben wir es vergessen
Im Strudel der Zeit

                                 Der Herbst mit seinen bunten Farben
                                                                     er kommt
bringt Regen und Kühle mit..
wie ein Gesell der seinen Rucksack schultert
in dem er uns kühle Gaben mitbringt...

                            Melancholisch könnt man werden..
schaut man aus dem Fenster
die Wiese ist nass..
schon färben sich die Spitzen der Grashalme
und erste Blätter fallen von den Bäumen.
ich träumte so vor mich in...
                                  Der Herbst naht...man spürt es in allen Knochen..
Morgens ist es schon empfindlich feucht, auch ein wenig kühl
auch wenn es sich im Laufe des Tages wieder gibt

Kein Morgentau mehr und danach ein wolkenloser Himmel...
schon türmen sich nicht nur Kumulus und Schäfchen
die Abenddämmerung kommt früher
der Abendhimmel selbst nicht mehr, wie im Sommer Afrika - rot.
Nein, blass eher, wie es die Welt ringsum wird......
wir warten nicht, wir erwarten ihn, den Herbst...
mit seinen Farben,.....
Nun kommt die Zeit, in der wir uns wieder etwas länger
 im Bette verkriechen
um von dort aus in den Himmel zu sehen...


                                Schaust du genau hin
                                     dann siehst du sie
                                     die Farben entzückt,  beglückt an
rot Gold grün
sie streicheln dich
im bunten Rotgold der Blätter
im kahlen Ast des Baumes
wie ein kühler Hauch
fliegen meine Gedanken im Wind

gefühlt
gesehen
ersehnt
gedacht

                               Morgennebel bedeckt weiches Moos
                                      graubrauner Stein verschläft die Zeit
                                            trunken vor Müdigkeit unter weichem Moos
zerzaustes Gras
dort nur ein Blatt gelbgrün
da ein Strauch verknittert und verbogen
wie die verbrauchten Hände einer Frau
beschützende Mutterhände

bunte Sträucher schütteln
ihre Arme auf schütteren Boden
als wären sie satt
sanft schmiegen sie sich
gelbbrauner Erde an

Vertrauen im sanften Atem der Natur
verblasst im Morgengrauen
die warme Haut des Windes
so warm und vertraut als wäre es deine
tiefe Augenblicke der Stille
die mich trägt

                         Um mich herum ist
                           Licht
                            Sonne
                                 Wärme
                                      ein einziges Begehren
Gefühl
und Intensität
wenn ich an dich denke
ich fühle, atme
singe in mir
und
fühl dich und
deine Nähe
ist wie ein Samt rock
der mich umhüllt
ich schmiege mich in ihn
und spüre dich
der See träumt im Nebel vor sich hin
                                             im flackernden Schein einer Kerze
                                             spiegelt sich dein und mein Gesicht
                                             Zeit der Besinnung
                                              Inne Halten
                                             Eile und Hektik
                                                 vergessen
                     getragen vom Wind
sanft streicheln Kumuluswolken
zärtlich deine Wangen
streckt sich weit vor deinen Augen
unsichtbar die Unendlichkeit
fächelt sich summend Wind
um Nase und Ohren
du träumst einen süßen Traum
und wirst wach in der
Wirklichkeit
                                        sich sehen
                                       und nach innen horchen
ist nicht immer leicht
ich guck dem Wind zu
wie er wild bläst
ich schau den Blüten zu
wie sie sich zärtlich zueinander neigen
ich sehe die Natur
wie sie sprießt
ich sehe zu wie sie
sich alle voreinander verneigen
alles wird schöner
wohin ich auch sehe
doch ein bissel
tut`s manchmal auch weh
doch vielleicht ist das nur so
weil ich dich
nicht immer versteh`
                                       Unter der Decke kuschelt sich
                                                    vertraut Bein an Bein
                                                          warme Haut duftet vor sich hin
                                                                  ganz zart nach Kamillenblüten

                             Musik liegt in der Luft
                             wie deine streichelnden Hände
                             berührt sie mich sanft
ich denke träumend in die Wolken
dämmre schläfrig ein
                       Glück ist oft nur ein kleiner Augenblick
Momente...nur einer
sekundenschnell verglüht
kaum gefühlt
schon wieder weg

                          wenn ich so mittendrin stehe
wünscht ich mir
oft wieder in der Zeit zu sein
in der das Leben langsam lief
um zu sehen
was ich damals versäumt habe...
                                   mein Kinn
das ich dem Wind zärtlich entgegen recke
wie einst deiner Hand
vergisst dich nie

                             schau mich an
                             wispern leise die Wolken
                             schütteln emsig murmelnd ihre Arme
                             und fliegen vorbei

                      ich bin nicht da
nicht für ihn
nicht für dich
nicht für andre
weil ich bei mir bin

                  der süße Leberfleck an meiner Schulter
er küsst meine Haut
obwohl er dich atmete
hat er dich längst vergessen
                        ich atme in meine Haut
erinnre mich
das war doch ich
dereinst ..... so jung und schön
das Bild an der Wand
sieht in vergessene Zeiten
                       zerbrochen blickt mich mein
ICH im Spiegel an
was hab ich ihm alles angetan

                    das Knistern der Holzscheite im Kamin
erinnert mich an deine Stimme
so rau manchmal
gebrochen vor Leidenschaft
auch trunken vor Glück
dann wieder zart und nah

                         schlanke Hände hämmern auf der Tastatur
ich schreibe und denke an dich
erinnre mich
an deine Stimme dein Geruch
deine Augen
alles an dir
hat mich beglückt
Gott, wie verrückt
mechanische Zeitschaltuhren
steuern meine Morgen und meine Abende
wenn die Morgennebel steigen
wenn die Abendröte sich neigt zur Nacht
hab ich oft an dich gedacht
im Dunkel der Nacht
spielen die Wolken verstecken
vergessen ist der Sommer
mit seinen blühenden Farben
die Farben verblassen im
grauen Nebel der Nacht

die Tage sind kurz
die Nächte zu lang
schlaftrunken sind die Träume
während der Wind schläft

                           die nasse Bettwäsche schwankt
wie ein betrunkener Soldat aus der Kneipe
kotzt ihre Nässe auf den grauen Boden
und ergibt sich dem Wind

                                            und immer wieder
                                                 wallen die Morgennebel
                                                          dick aus den Tälern
                                                               ergießen sich über die Felder
ich stehe still
und sehe zu
erinnre mich an den Sommer
und immer wieder an dich

Novembertage
Kühl feucht und grau

© Angelface

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wer mehr lesen möchte wie dieses kann sich heute noch ansehen was ich am Morgen frisch geschrieben habe, nicht hier natürlich, ich möchte ja meine Leser nicht "überfluten"!:-)
hier  auf der eu
http://www.angelface.homepage.eu/das_lutherjahr_30596267.html
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