Sonntag, 28. August 2016

Ein kleiner "Sonntagsfilm"

Sonntag, die Sonne scheint, es ist geradezu unerträglich heiss,  wieder 35° und es soll den ganzen Tag auch so bleiben ehe das erste Gewitter über uns laut Wetterbericht hereinbricht. Was macht man
( in diesem Falle ich) im Kühlen und im Schatten? Lesen, dösen, schlafen und dann:

Man bastelt ein kleines Video aus zusammengewürfelten BILDERN und erzählt damit eine Geschichte mit dem Mowiemaker! - Ohne TON, nur mit Bildern aus dem Archiv - etwas über ein paar Jahre alt, landeten sie irgendwann bei mir im ARCHIV, von Zeit zu Zeit schaute ich sie mir an, weil sie Spuren der Vergangenheit sind. Wozu hat man sie, sie sind im Gedächtnis, im Herzen, nicht auf Zellophan gebannt, nicht im Fernsehen, nicht im Kino, auch nicht auf dem Bildschirm.
Keine Blümchen und Gräser, keine Bäume nein, auch keine Menschen, - die Katzen sind das Thema - und auch - durch die kleinen Situationen die sich daraus erkennen lassen, etwas für Nichtkatzenhalter! Zum besseren Verständnis habe ich die einzelnen Bilder mit Bildinnentiteln/ als Erklärungen "untermalt" und den TON und Musik herausgehalten
viel Spass beim zuschauen.
by Angelface.... video

Dienstag, 23. August 2016

Schlagzeilen - wer glaubt wem?

                      

Beweise – Vermutungen – vorverurteilen – mutmaßliche Annahmen, schnelle Meinungsäußerungen –  schnell ist es geschrieben, es scheint so , steht ja in der Zeitung , die Medien verbreiten es , also  dann ist es auch so.
Zeigt mal wieder auf wie schnell man sich doch, ohne wirkliche Beweise zu haben – irren kann, es kann ja so oder ganz anders gewesen sein. Das sog. Beweisvideo ist ja verschwunden auf dem sie: " nein,hör auf", sagt. Wie es wirklich war, wird sich vielleicht erst in Jahren herausstellen oder auch nie.
Jeder kann, darf – soll eine eigene Meinung ( zu allen Themen)  haben, richtig, das ist auch gut so, aber sollte man nicht besser diese Meinung, die ja subjektiv ist,   für sich behalten und nicht als Tatsache darstellen? Ich würde mich hüten auf einen äußeren Blick auf einen anderen meine Meinung öffentlich kund zu tun, das ist immer gefährlich, zu schnell könnte man sich irren.

Die Rolle der Frau scheint sich seit den fünfziger/sechziger Jahren  nicht allzu gewandelt zu haben.
Im Fall selbst:  Der allgemeine Blick auf sie, jung – unschuldig, der Busen ist anscheinend operiert, schuldig im Sinne der Anklage, ein bisschen naiv,  herausfordernd gekleidet,  tiefe Ausschnitte, ein herausforderndes Lächeln und Lachen  und  schon ist sie  verworfen – durchtrieben – karrieresüchtig – geltungsbewusst,  und..und ..und… was ist sie wirklich, danach fragt sich keiner. Sie entspricht einem Bild, das anscheinend ist wie es ist, das genügt schon. Sie ist, bzw. war ein bekanntes Model und bewegte sich gerne in der Öffentlichkeit in der man eine gewisse Berühmtheit erlangt, auch gewohnt ist, damit hat man einen Ruf weg. Oft verhält man sich auch danach, es ist gequem einem Bild zu entsprechen. das dürfte in jedem öffentlichen Beruf sein, ob Fußballtrainer, Model, Geschäftsmann, Banker, Politiker oder Unternehmer, die Öffentlichkeit urteilt schnell, manchmal vorschnell.
Schnell bilden sich die Meinungen. Man liest etwas, sieht etwas, hört etwas (heraus!)-  bildet sich ein Urteil, hinterfragt nicht.

Ich erinnere mich gut daran, als ich hierher in den schönen Vogelsberg zog, habe ich selbst erlebt wie schnell jemand vor – und abverurteilt werden kann und dass in vielen Köpfen noch steckt:  „ Ach, da muss ja was dran gewesen sein, sonst würde so eine Behauptung  nicht im Raum stehen“!
Und doch – war es – ganz anders.
In diesem Fall, der keiner ist weil er sich im privaten Raum abspielt geschieht:
Eine noch junge Frau, attraktiv, blond, oft leicht  und extra modern gekleidet, was ja für eine knapp 30 jährige nichts besonderes ist  oder doch zumindest anders als andere, allerdings bedeutend ältere  mit knappen Jeans oder kurzen Hosen  über einer Leggings bekleidet, gibt Anlass dazu. Nach dem Motto,“  wer so aussieht, da kann das gar nicht anders sein“!
Die Szenerie:
Ein schwarzer Wagen unbestimmten Äußeres, die Marke war im Dunklen nicht genau erkennbar, fährt während einer Woche nachts um 2°°, jede Nacht  in eine Nebenstraße in der die junge Frau mit ihren   Kindern wohnt, hält kurz und fährt rückwärts mit jaulenden Bremsen zurück, verschwindet.
Eine Nachbarin hat`s gesehen und sich daran gestört gefühlt weil sie Nächtens vom Lärm der  schleifenden Kupplung  geweckt wurde.
Nach 3 Nächten steht sie auf, geht ans Fenster und schaut, sieht den Wagen und stellt sofort IHRE Vermutungen in den Raum und nicht nur das, sie beschuldigt anderen gegenüber  öffentlich und wiederholt  die junge Frau ( O-Ton, weil sie ja so aussieht als könne dies sein)  als  leichtes Mädchen die bestimmt im Rotlichtmileu arbeitet und nun von ihrem Geliebten oder Zuhälter  besucht wird und verbreitet das  ganz selbstgerecht mit dem Hinweis, sie würde, wenn dieser Zustand anhielte , dies dem Ortsvorsteher melden, das dürfte doch nicht sein. Das wäre  gegen die allgemeine Moral, wobei sie wohl damit die IHRE meinte.
So schnell wirst du zur „Leichten Person“ abgestempelt.
Ein sich dagegen verwahren oder verwehren gibt es nicht, die Person selbst, weiß nichts davon.
Die Vorverurteilung besteht in der Weitergabe einer eigenen Meinung die als Tatsache  Dritten gegenüber geäußert  und verbreitet wird. Sie hat nichts mit der Realität/Wirklichkeit  zu tun, ist in jedem Fall subjektiv  und nicht objektiv  gesehen und nur  eine Annahme.
Jeder Richter würde fragen: „Haben sie Beweise dafür?“
Die Auflösung der Szenerie ergab:
Der schwarze Wagen war der Zeitungsausträger der hiesigen Zeitung der seine Touren nachts fährt und  das bestellte Probeabo  der  Zeitung  14 Tage  in einen bestimmten   Briefkasten warf. Das Ganze dauerte 14 Tage und löste sich durch mein Nachfragen  des Falles auf!
Mich hat diese vorschnelle  Abverurteilung  so geärgert, entsetzt und empört,  dass ich mich dahinterklemmte und recherchierte. Es war gar nicht schwer herauszufinden was die Wirklichkeit war. Ein Anruf aufgrund eines  Verdachtes genügte.
Ist das nicht unglaublich?
So (schnell ) findet Rufmord statt.
© Angelface

Wir werden ja alle vergesslich!


Eine Katzengeschichte © Angelface
Wooo will se denn hin?
Bei alten Leutchen, wobei man nie weiß wann das anfängt, sagt man ja – wenn sie nicht mehr wissen wo sie sind, verwirrt sind, sich leicht verirren, soll man den Schlüssel umdrehen und sie einsperren damit sie sich selbst nicht schaden: irgendetwas suchen sie , was es ist, wissen sie wahrscheinlich selbst nicht!
Das  Einsperren klingt grausam, brutal, aber zum eigenen Schutz muss das wohl sein.
Ich denke, bei Katzen die alt und dement werden, wird es nicht viel anders sein.
Sie war schon wieder weg!!

Gerade mal 4 Tage  nach der unfreiwilligen Dachattacke  lag sie im Schrankregal in meinem Schlafzimmer sodass ich sie im Auge hatte, direkt hinter dem durchsichtigen Spitzenvorhang, -  immerhin, sie konnte raus sehen wenn sie sich umdrehte und ich hatte den Eindruck, sie schmollte.
Oder schmollte sie doch nicht und  das Erlebnis Dach
hing noch furchteinflößend in ihr nach und war noch in ihrem Köpfchen  ? Man weiß es ja nicht.
Auf jeden Fall kam sie nur noch zum Essen heraus, fraß, putzte sich und verschwand trotz gutem Wetter  und vieler besänftigender Worte wieder im Schrank und döste und schnurrte  meist vor sich hin.
Eine dösende Katze die sonst nichts mehr tut obwohl sie körperlich fit ist, das kann doch nicht sein – dachte ich.  Sollte dies doch eine beginnende, nicht erkannte Demenz sein?
Es war aber so, egal wie viel ich ihr erzählte, nach dem Essen, war sie – wusch – wieder weg.  Und immer wieder  im Schrankregal.
Ich kann mir schon vorstellen, wenn wir nicht mehr wissen wo wir sind, keinen mehr außer uns selbst erkennen, dann dösen wir auch nur noch vor uns hin, verstecken uns vor der Welt,  hängen  dort in unserer ganz eigenen,   alten Erinnerungen nach und wollen ansonsten nicht viel mehr außer essen und schlafen Das kann ja auch eine Form des Lebens sein, sich erinnern.
Bei Mimi hatte ich öfters schon den Eindruck; sie weiß nicht so recht was sie macht: sprintet sie los und es geht ab in die Weise, bleibt sie plötzlich stehen, putzt sich hektisch, was ja ein Ausdruck von Verlegenheit sein kann, und dann blickt sie mit schiefem Köpfchen vor sich hin, um sich herum und überlegt wahrscheinlich wo sie ist.
So nach dem Motto;“ wo bin ich denn jetzt, wo will ich hin“?
Es ist entweder zum Lachen oder zum heulen.
Gestern nachdem der Regen aufhörte, nahm ich sie auf den Arm und trug sie zu ihrem Lieblingsplatz in die Sonne auf  ihren Lieblingsbaumstumpf vor dem Haus in die bunte Wiese.  Da saß sie dann eine Stunde und guckte verträumt und ein klein wenig geistesabwesend in die Ferne, mal hier, mal da hin, ihre Welt war rund.
Eine Stunde später, ich war gerade bei der Zubereitung des Abendessens – war sie weg.
2 Stunden, 3 Stunden, ja, 4 Stunden vergangen, ich rief und rief und schaute, ging ums Haus, in die Weise, lockte und schrie :“MIMI“..komm“!
Wenn sie in der Nähe ist, kommt sie normalerweise sofort aus irgendwelchen Gräsern und hohen Halmen gehechtet, guckt sich nicht lange um, wetzt zielgerichtet ins Haus und gut ist.
Diesmal war es nicht gut, sie kam nicht.
Da konnte ich rufen so viel ich wollte. Wahrscheinlich – dachte ich – ist sie zu weit weg, irgendwann wird sie wohl kommen!
Doch wer nicht kam, war sie..Merlin tauchte auf, fragte….der Schwarze Paulersatz murrte und gurrte um meine Beine..
Mimi war nicht da, immer noch nicht. Ich turnte ums Haus, schaute auf dem Dach nach, ging im Keller in sämtliche Ecken, durchforstete zum x-ten Mal  bis es dunkel  wurde die hohe Wiese, vergeblich obwohl ich mir die Augen ausguckte -  die Dame Mimi blieb verschwunden.
Irgendwann gab ich es auf zu suchen, steckte die Taschenlampe – eine segensreiche Erfindung in finsteren Zeiten -  wieder an ihren Platz und ging ins Bett, jedoch nicht ohne Fenster, Katzenklappe und Tür einen Spalt zu öffnen.
Mein Kopf tat weh vom vielen Rufen, na, man kennt das ja wenn Tierhalter wie die IRREN durch die Gegend irren und mit versagender Stimme krächzend den Namen ihres Lieblings ausstoßen. Kein beneidenswerter, eher ein bejammernswerter Anblick.
„Mimi, du blöde Kuh“, dachte ich, schon wieder eine Nacht mit wenig Schlaf und kleinen Sorgen; wo könnte sie nur sein.
Man malt sich ja furchtbare Bilder aus wenn einer nicht da ist.
„ein Unfall, eingesperrt sein, verletzt, geschlagen, erschossen in der Wiese in einer Schlinge gefangen oder so etwas grausam entstellendes, besser könnte kein Krimi schildern welches Kopfkino da in einem abgeht:
Nach einer fast schlaflosen, aber sehr unruhigen Nacht, wachte ich mit schmerzenden Augenlidern auf – dachte noch; was tun die einem alles an – und rief sofort aus dem Fenster.
Bademantel an, Kaffe in die Tasse und ab ging`s nach draußen.
Auf mein mehrmaliges flüsterndes Rufen – es war früh und ich wollte ja niemanden um mich herum wecken) -  piepste es  ein wenig jämmerlich verschämt zwischen Gräsern und Bäumen. Meterhoch ist das stachelige Gestrüpp voller Brennnesseln, voller Brombeersträucher und irgendwelchen ziemlich piekenden Gewächsen die einem bis fast an die Brust gehen. Ich  stürzte mich mehr oder weniger durch Kletten, trat die Brennnesseln nieder und meine Augen durchforsteten den Boden vor mir.
Über mir kiekste einer, sie war`s, Mimi.
Auf dem mit Dornen und Seitenzweigen bewachsenen Seitenarm des wild blühenden Apfelbaumes saß sie und kiekste als sie meine Stimme hörte….“Maaamaaa…“
Ein Glück – dachte ich noch, dass sie wenigstens redet wenn ich rufe.
„Weißte  mal wieder nicht wo du bist?“ fragte ich sie und an der Erleichterung mich zu sehen konnte ich tatsächlich in ihrem winzigen Gesicht  erkennen, dass es so war. Sie wusste es einfach nicht.
Keine Frage ohne Leiter ging das nicht. Also wurschelte ich mich wieder aus den hohen Halmen, holte die nun auch ihr nur allzu bekannte bunte Leiter, stellte diesen an den Baum, da waren es für sie nur noch einige Schritte zum klettern und sie konnte runter.
Es ging nicht ohne Geplärr, Gewürge, bitten und betteln  ab, mir war das klar, doch als ich sie endlich auf dem Arm hatte und ins Haus trug, ihr Leckerli und Streicheleinheiten, ein wenig  verdünnte Sahne zum trinken und einen Napf voll Futter hinstellte war für uns beide der Dienstag wieder rund.
Wann wird es das nächste Mal sein, dass ich sie suche, was macht man nur mit so einem Kind….?
wo liegt sie jetzt wieder?
Natürlich wieder im Schrank!
©  Angelface

Mittwoch, 17. August 2016

das Leben wird immer schneller

wir können es nicht verhindern! Die Zeit läuft oftmals ohne uns...

ahaaa..soo sieht die heute aus..sagt jeder
Mea culpa, meine eigene Schuld!
Ich hätte ja nicht mitmachen müssen, eigentlich hätte ich mich – mitten in den Raum stellen sollen, die Hände in die Hüften stemmen um nachdrücklich und laut zu sagen:“ich streike, mach das nicht mehr mit“!
Hab ich nicht getan, also ärgere ich mich und zwar über mich selber!
Ganz davon abgesehen, hab ich mir in der Hetze und Eile weh getan, mich am Metall des Einkaufswagens gestoßen und zwar ziemlich, mein Handgelenk brennt wie Feuer, ein blauer Fleck bleibt zurück und zudem blieb schlechte Laune und ein blödes Gefühl.
Jetzt im Nachhinein, bei einer schönen starken Tasse Kaffee, einem Beruhigungszigarettchen und der nötigen Ruhe überdenke ich, was hättest du besser getan?
Mit voller Absicht bin ich  - irgendwann sehr bewusst aus dem Gedränge der Stadt, hinaus aufs Land gezogen; um die Enge des Häusermeers zu meiden, das Grau der Stadt zu verlassen um die nötige Ruhe nach einem langen Arbeitsleben zu suchen. Um abzuspannen und um mich zu erholen.  Um ruhig zu leben so wie man es möchte und braucht. Um Grün, Freude und wirklich entspannte Gesichter  um mich zu sehen und keine umher eilenden,  hetzenden Menschen. Lange genug hatte man das ja. Wiederholungen solchen Lebens sind bei mir unerwünscht.
„Tu dies, tu das, mach hinne, mach schnelle“, erzeugt Druck..

Nein, das mochte ich nicht, noch nie, auch nicht in früheren Zeiten: darin fühle ich mich unwohl, gehetzt getrieben, gedrängelt, fremdgesteuert, ja, geradezu manipuliert ein anderer zu sein als der, die ich bin..
Mir ist klar, so ganz kann man sich der Hetze des Alltags nicht entziehen, doch man kann es ein klein wenig beeinflussen indem man sich solchen Situationen entzieht.
Nur ein Ausflug in die Stadt, gleich welche, ruft sofort und gleich unangenehme Emotionen hervor, wenn einem solches widerfährt.
Da ist sie wieder diese Hetze. Lautstark, unnötig, Ungeduld und das überall.
Das Schlimmste daran ist. Keiner guckt hin, keiner merkt es mehr, doch  der Druck ist da: in jeder Bewegung, in jedem Augenblick  den man mit lebt. Warum macht man  mit, warum wehrt man sich nicht?  Warum lässt man sich mit in diesen Sog hineinziehen!
Es ist nicht "der Laden", es könnte auch ein anderer X-beliebiger sein, andere Waren haben, es sind die Menschen darin, die sich falsch vernetzen indem sie sich gegenseitig hetzen. Fast jeder macht mit.
Das sind die Fragen die ich mir hinterher stelle:
Supermarkt Kasse I: Die Katzis haben Hunger und ich brauche dringend ° Nachschub°

Die Verkäuferin zieht in einer atemberaubend, fast affenartig automatisch, schnellen Bewegung  mit  Routine die Waren durch. Sie schaut nicht einmal auf, man selbst wartet am Einkaufskorb um einzuladen. Wer sich einbildet das könne in Ruhe und Sorgfalt geschehen, der irrt.
( Wahrscheinlich hat sie die Order in einer Stunde 400 Waren und mehr durch den Scanner zu ziehen oder so etwas ähnliches, man kennt ja den Druck von oben genau, ist ja nicht blind, dennoch, ist dies nötig, andere zu hetzen, den Druck weiter zu geben?)
Nahezu getrieben von der Eile der Kassiererin, landen die Sachen blind durcheinander im Warenkorb, die Nächsten warten schon in der Schlange – so wirft sie dir schnell die Artikel entgegen, ein ungeduldiger Blick kommt hinzu, jetzt wartet man geradezu darauf, dass sie eine spöttische Bemerkung dazu macht, dass die Nächsten murmeln: „geht das nicht schneller“? Fast fühlt man sich selbst als Ware die mit in den Korb geschmissen wird.
Unglaublich; war nicht irgendwann der KUNDE noch König? Wann war das?
Ich hab noch keinen König gesehen, der von seinen Untertanen/ Bürgern, Handlungsreisenden und Gesellen, sowie  Mitmenschen derart gedrängelt wurde.
Doch mein Geld, das nehmen sie gerne!
Hätte ich mir den Geschäftsführer kommen lassen sollen?
Was hätte der wohl gesagt wenn ich ihn darauf aufmerksam gemacht hätte, dass nicht alle Menschen, groß oder  klein, jung oder alt, behindert oder nicht, nicht in der Lage sind dieser rasenden Geschwindigkeit zu folgen!
Auch als älterer Mensch,  als Ruhesuchender hat jeder sein eigenes Tempo  und bekommt das der anderen ungern aufoktroyiert Was soll denn diese  Hetzerei?!.

Weder ist man in der Lage den Kassenzettel nachzuprüfen (was man vorsichtshalber tun sollte, denn Menschen irren sich  nur allzu gern)
noch kann man vernünftig einpacken,  geschweige denn den  Pin seiner Karte richtig eingeben.
„WORAN hängt es denn", kommt eine nicht gerade launige Bemerkung aus der ersten Reihe und  wenn deine Begleitung ebenso hetzt und nicht merkt dass du schlichtweg überfordert bist, dann ist die gute Laune , die Gelassenheit und Freude am Tag  und am Einkauf  wichtiger Sachen für den restlichen Tag auch futsch und  am Ende der Fahnenstange angekommen.
Langsam aufatmend, ruhig durchatmend - hole ich mir meine Ruhe wieder an Land, setze ich mich hin und überdenke mein eigenes Handeln..
Außerdem frage ich mich: Muss das denn sein, und: wie gehts den anderen  bei dieser Hetze und Eile - die
( n o c h ) älter sind als ich? Wo bleibt denn da noch Rücksicht auf andere? Waren wir schon immer so?
Ein gutes Beispiel im Miteinander finde ich es nicht.
Mittlerweile verstehe ich fast jene die auch ihre Lebensmittel online kaufen und sich nach Hause liefern lassen.
" online - Bestellung von Lebensmitteln
Ich bin, weiß Gott nicht langsam, aber das wird mir denn doch zu viel.
 Tipp zum ändern:
Beim nächsten Mal werde ich den "hochgefüllten" Einkaufskorb an der Kasse stehen lassen und der Kassiererin sagen, "räumen Sie ruhig alles wieder ein, so drängeln  und hetzen lasse ich mich nicht, ich nehme nichts mit"...
wetten dass sie dann einen Anschnauzer  von oben kriegen wird?! Im Grunde tut sie mir leid, dass sie sich selbst das antut.
Ende.
@ Angelface

Mimi ist ein Trottel

Kopfschüttel, mit manchen Katzen machste echt  was mit!

Mimi ** Mimi** Mimmi

Du ver – rücktes Huhn
Obwohl du ja alles andere als ein Huhn, nämlich eine Katze bist, dazu eine mittlerweile recht „alte sogenannte Glückskatze“ mutest du mir als Katzenaufbewahrerin manchmal ganz schön viel zu!
                                                                 ***!!!****!!!!
Was hast du denn dabei gedacht* als du als Hochseilartistin“ wie im Speed und wie eine total bekloppte Turnerin aufs Dach sprangst und dann da oben , so ganz alleine und verlassen wie ein Baby weintest als du von alleine nicht mehr runter kamst? Hä…
du komische Katze, hast du vergessen wie man sich wieder herunter bewegt?
Durchs eine Ohr rein, durch das andere heraus, wie oft schon habe ich dir erzählt wie man das macht.
Erinnerst du dich an letztes Jahr?
Da bist du – wie eine wilde aus den Fugen geratene Hummel vor einem Hundi auf den großen Tannenbaum, oder war*s gar eine Erle, Fichte – egal, auf jeden Fall waren es mindestens 4 Meter hoch,  hinauf gesprintet, lagst da , verloren  und schwankend im Wind auf einem Ast herum und kamst auch nicht mehr runter!
Und unten standen Menschenmassen die dir und mir helfen wollten.
„Sollte ich die Feuerwehr rufen, eine Leiter organisieren, jemanden bitten hinter dir her zu klettern? Du spinnst wohl, das geht nicht, Wir sind schließlich nur Menschen und haben nur zwei Beine, während Du vier davon dein eigen nennst“.
Letztendlich haben wir uns Sorgen gemacht als du so einsam vor dich hin weintest. Und nun – schon wieder!
Du sitzt auf einem Spitzdach von mindestens 6 Metern, es könnten auch sieben sein, weinst und jammerst voller Gottserbarmen, keiner kann dir helfen du kleine Heldin voller Temperament.
Ich weiß, es ist hoch, sehr hoch und mehr noch, auch steil wie der Sprung von einem Felsen. Du schaust in die Tiefe und traust dich nicht. Kein Wunder, ich würde mich auch nicht trauen, aber ich würde auch gar nicht so hoch klettern so ganz ohne Seil und Sicherung! Da oben zuppelt und zieht der Wind an Deinem  Fell, zwar bist du näher an der Sonne und den Wolken, aber sag, ist es denn nicht auch gefährlich? Was machst du denn für Sachen, das ist doch völlig verrückt. Deinem Bruderherz traue ich alles zu, der kommt auch wieder von alleine runter, aber du, du doch nicht!
Du  hingegen, läufst los und denkst dir nichts dabei und erst wenn du da angekommen bist wo du hinwillst (wobei keine Sau weiß wo du hinwillst, wahrscheinlich weißt du es selber nicht) und dann, guckst  du doof aus der Wäsche, weinst jämmerlich und weißt nicht mehr wo du bist. Verrücktes Luderchen, 12 Jahre alt und so wenig  Grips  und Verstand.
Was machst du jetzt da oben? Dreh dich um, klettere wieder herunter, hinauf bist du schließlich auch von alleine gekommen! Fühl dich  gebackpfeift, zärtlich geschüttelt und  lass dir dein Hirn wieder gerade schieben!
Meine Katze, oder sollte ich sagen, eine doofe Katze die nicht weiß wie man klettert? Dann klettre auch nicht wenn du es nicht kannst.
Mimi 12 Jahre alt
Weiß nicht was sie will
Sitzt mit stierem Blick stundenlang im Klo
auf der Wiese
guckt mit  leerem Blick umher
und weiß gar nix mehr!
Altersdemenz oder was
du kriegst in Zukunft eine Leine.!!!!
Deine Katzenhalterin
Letztendlich haben wir es mit gemeinsamen Kräften geschafft dich wieder vom Dach herunter zu holen, aber erst, erst musstest du die kalte klare Nacht einsam und allein auf dem hohen Dach verbringen, kein angenehmer Schlafplatz, gell.







du kleine Irre!
Unter, auf, neben der Bettdecke und neben mir, wäre es bedeutend bequemer und netter gewesen.

das
                                   *passt ja wunderbar* dazu:
http://wokinisblog.blogspot.de/2016/07/spinnerte-katzen_31.html


@ Angelface unter Ermahnungen an ein  Katzenmädchen.